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Totes Kind: Lea-Sophie starb an massiven Kopfverletzungen ++ Älteste Frau: Israelin stirbt mit 124 Jahren ++ Fall Dutroux: Justiz prüft Vermögen der entlassenen Komplizin

Lea-Sophie starb an massiven Kopfverletzungen

Die zwei Jahre alte Lea-Sophie in Köln ist an massiven Kopfverletzungen gestorben. Der 23 Jahre alte Freund ihrer Mutter habe sie ihr in der Wohnung der Mutter „aus nichtigem Anlass“ zugefügt, sagte Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer am Sonnabend. Dies sei bereits am vergangenen Dienstag geschehen. Das Kind sei nach bisherigem Kenntnisstand allerdings erst einen oder zwei Tage danach infolge der Verletzungen gestorben. Ein Richter erließ Haftbefehl wegen Mordes gegen den 23-Jährigen. Auch die Mutter kam in Haft – wegen Totschlags durch unterlassene Hilfeleistung. „Ihr wird vorgeworfen, keine Anstalten gemacht zu haben, das Kind zu retten“, sagte Bremer. Beide hätten die Tatumstände eingeräumt.

Israelin stirbt mit 124 Jahren

Eine Israelin ist Medien zufolge im Alter von 124 Jahren am Sonnabend gestorben. Mariam Ammash stamme aus der ausschließlich arabisch besiedelten Stadt Jisr al-Zarqa an der Mittelmeerküste etwa 60 Kilometer nördlich von Tel Aviv, berichtet „ynet“, die Online-Ausgabe der israelischen Zeitung „Yedioth Ahronot Daily“. Sie hinterlasse zehn Kinder und rund 300 Enkel und Großenkel. Sollte sich ihr hohes Alter tatsächlich bestätigen, wäre Ammash der älteste Mensch, der je gelebt hat. Laut ihrem israelischen Pass ist Ammash 1888 geboren. Ihren genauen Geburtstag könne sie aber leider nicht mehr erinnern, habe sie dem Online-Magazin einige Monate zuvor erzählt. Deshalb wurden in dem Dokument Tag und Monat ihres Geburtstags nicht eingetragen.

Justiz prüft Vermögen der entlassenen Komplizin

Der Friseurbesuch der Komplizin des belgischen Mädchenmörders Marc Dutroux hat ein juristisches Nachspiel. Die Staatsanwaltschaft Brüssel prüfe nun das Vermögen von Michelle Martin, berichten belgische Zeitungen. Die Ex-Frau von Dutroux hatte sich für zahlungsunfähig erklärt habe. Der 80 Euro teure Haarschnitt hatte darum viele Belgier empört. Die als Mittäterin des Kinderschänders Dutroux verurteilte 52-Jährige hatte das Gefängnis nach 16 Jahren vorzeitig verlassen. Dutroux hatte in den 90er Jahren Mädchen entführt und gequält, vier Kinder starben.