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Kriminalfall: McAfee zurück in USA – „Ich bin total pleite“ ++ Überfall: Gefesselter Mann aus brennender Werkstatt befreit ++ Internetfall: Hacker manipulieren Ergebnis für die Person des Jahres

McAfee zurück in USA – „Ich bin total pleite“

Der amerikanische Software-Pionier John McAfee ist nach seiner Ausweisung aus Guatemala zurück in den USA. Der 67-Jährige verbrachte die erste Nacht in einem Hotel in South Beach, einem feudalen Stadtteil von Miami in Florida. Dem Sender ABC sagte der Computerviren-Spezialist, er sei total pleite. „Ich habe nichts mehr.“ Er habe alles in Belize zurückgelassen, darunter 20 Millionen Dollar in Investments und ungefähr 15 Immobilien, zitierte der Sender ihn weiter. McAfee war aus dem mittelamerikanischen Belize ins benachbarte Guatemala geflohen, nachdem die Polizei ihn im Zusammenhang mit einem Mordfall an seinem Nachbarn befragen wollte.

Gefesselter Mann aus brennender Werkstatt befreit

Einen Horrorüberfall hat ein Mann in Wuppertal überlebt: Die Feuerwehr befreite den gefesselten 45-Jährigen aus seiner brennenden Autowerkstatt. Nur durch Zufall hatten Zeugen die Hilferufe und Rauch aus dem Gebäude bemerkt und sofort die Retter angerufen. Nachdem die Feuerwehr das Tor aufgebrochen hatte, konnte der Werkstattinhaber aus den Flammen befreit werden. Nach Polizeiangaben sagte der Mann, er sei von vier maskierten Männern überfallen und gefesselt worden. Dann hätten die Täter die Werkstatt angezündet und von außen abgeschlossen. Eine zehnköpfige Sonderkommission der Wuppertaler Polizei ermittelt wegen versuchten Mordes.

Hacker manipulieren Ergebnis für die Person des Jahres

Hacker haben eine Internet-Abstimmung des „Time“-Magazins manipuliert und damit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un zum Titel „Person des Jahres“ verholfen. Der im April zum „Obersten Führer“ des kommunistischen Landes ernannte Kim habe 5,6 Millionen Stimmen erhalten, teilte das „Time“-Magazin am Donnerstag auf seiner Webseite mit. Das Ergebnis sei größtenteils auf Kampagnen verschiedener Hacker-Gruppen zurückzuführen, die Kim mit speziellen Klick-Programmen nach vorne gebracht hätten. Auf die vordersten zehn Plätze schafften es unter anderem der US-Komiker Jon Stewart, die US-Turnerin Gabby Douglas und der ägyptische Präsident Mohammed Mursi.