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England: Turban statt Bärenfellmütze: Sikh schützt die Queen ++ Russland: „Kannibale von Pensa“: Russe nach Mordserie vor Gericht ++ Serbien: Serbische Polizei bei Schnee mit Sommerreifen unterwegs

Turban statt Bärenfellmütze: Sikh schützt die Queen

In der Leibwache von Queen Elizabeth II. vor dem Buckingham Palace tut erstmals in der 180-jährigen Geschichte der Garde ein bekennender Sikh Dienst – mit Turban statt Bärenfellmütze. „Den Dienst für die Allgemeinheit zu erfüllen und gleichzeitig ein praktizierender Sikh zu sein, ist eine große Ehre für mich“, sagte der 25-jährige Jatenderpal Singh Bhullar. Er trägt als weiteres Zeichen seines Glaubens auch einen Vollbart. Bhullar ist nicht der einzige Sikh in der britischen Armee. Bisher hatten jedoch alle den Turban mit der Bärenfellmütze getauscht.

„Kannibale von Pensa“: Russe nach Mordserie vor Gericht

Er tötete neun Obdachlose und verspeiste Teile der Leichen: Nach einer grausamen Mordserie steht ein 23 Jahre alter Mann in der russischen Stadt Pensa nun wegen Kannibalismus vor Gericht. Der Angeklagte, der sich selbst „Rambo“ nenne, habe seine Opfer erstochen, einigen von ihnen das Herz herausgeschnitten und es gegessen. In einem Tagebuch beschrieb der Mann seine Taten ausführlich. Ihm droht lebenslange Haft. Erst vor Kurzem war in Russland Anklage gegen zwei Jäger erhoben worden, die einen Kollegen verspeist haben sollen.

Serbische Polizei bei Schnee mit Sommerreifen unterwegs

Meterhohe Schneeverwehungen, abgeschnittene Dörfer, zahllose blockierte Autos: Doch die Verkehrspolizei in Serbien ist immer noch mit Sommerreifen unterwegs. Obwohl das Gesetz den Normalbürgern Winterreifen vorschreibe, seien mehr als die Hälfte aller Polizeifahrzeuge nur mit Sommerreifen bestückt. Wahrscheinliche Erklärung: Geldmangel.