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Pizza-Falle: Russische Behörde trickst Schuldner aus ++ Einkaufsbummel: Affenbaby mit Mantel und Windeln bei Ikea ++ Gift-Kaffee: Mann wegen Mordversuchs vor Gericht ++ Oktoberfest: München beschließt Regel für Reservierungen

Russische Behörde trickst Schuldner aus

Mit einer Pizzabestellung haben russische Gerichtsvollzieher einen gesuchten Schuldner in die Falle gelockt. Der Besitzer einer Pizzeria in der westsibirischen Stadt Lessosibirsk hatte mehrfach nicht auf Zahlungsaufforderungen reagiert, woraufhin die Beamten zu dem ungewöhnlichen Trick griffen. Als der Mann, der umgerechnet mehr als 2500 Euro Unterhalt schuldete, die heiße Ware im Büro ablieferte, schnappte die Falle zu.

Affenbaby mit Mantel und Windeln bei Ikea

In der Ikea-Filiale in Toronto ist ein herrenloses Affenbaby aufgetaucht, das einen eleganten Mantel und Windeln trug. Fotos von dem Rhesusäffchen machten gestern in Windeseile im Online-Kurznachrichtendienst Twitter die Runde. Die Eigentümer des Äffchens waren offenbar bei Ikea shoppen gegangen, während sich Darwin aus seinem Käfig in einem im Parkhaus abgestellten Wagen befreite.

Mann wegen Mordversuchs vor Gericht

Mordversuch mit vergiftetem Kaffee – wegen dieses Vorwurfs muss sich in Halle ein 53-Jähriger vor Gericht verantworten. Laut der am Dienstag verlesenen Anklage wollte er vier Kollegen vorsätzlich und heimtückisch töten. Er habe im März 2010 in seiner Firma in Lützen Gift in den Wasserbehälter einer Kaffeemaschine getan. Vier Kollegen tranken von dem Kaffee, einer von ihnen wurde bewusstlos und konnte nur gerettet werden, weil er sofort in eine Klinik gebracht wurde.

München beschließt Regel für Reservierungen

Die Stadt München will mehr Platz für Spontanbesuche des größten Volksfestes der Welt schaffen. Der Wirtschaftsausschuss des Stadtrats genehmigte dazu die umstrittenen neuen Reservierungsregeln für das Oktoberfest, die schon bei der Wiesn 2013 gelten sollen, wie ein Sprecher sagte. Demnach sollen fast 150.000 freie Plätze zusätzlich geschaffen werden. Bei den Festwirte hatte das Konzept zuvor für Kritik gesorgt. Seit Jahren wird jedoch kritisiert, dass die Oktoberfest-Besucher ohne die teils sehr teuren Reservierungen kaum Plätze in den Festzelten bekämen.