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Wer ist schuld?

Äußerung Die beiden Radiomoderatoren wollen sich öffentlich zu dem Scherzanruf in der Klinik äußern. Der Zeitpunkt sei allerdings noch unklar, sagte eine Sprecherin des Senders. Die beiden seien am Boden zerstört und in intensiver Therapie.

Angehörige Saldanhas Familie in Indien zeigte sich ebenfalls schockiert. Ihr Schwägerin Irene D’Souza sagte, es sei nur schwer zu glauben, dass sie sich tatsächlich das Leben genommen habe. „Sie war einfach keine Frau, die so etwas tut.“

Bedauern Die Firma Southern Cross Austereo (SCA), der der Radiosender gehört, antwortete nach einer Sitzung in einem Brief an die Klinik, der Tod der Krankenschwester sei „unvorhersehbar und äußerst bedauerlich“ gewesen. Alle seien wegen der jüngsten Vorkommnisse in Trauer, auch wenn die Details der Tragödie noch offen seien. Es würden umgehend „alle damit verbundenen Prozesse“ innerhalb des Senders überprüft, hieß es. SCA werde bei sämtlichen Ermittlungen kooperieren.

Verteidigung Australiens Medien nahmen die Moderatoren in Schutz. Dies sei ein Moment der Trauer und nicht die Zeit, um „hysterisch“ jemandem die Schuld zuzuschieben, schrieb der „Daily Telegraph“. Greig und Christian hätten Saldanha „nicht getötet“.