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Selbstmordabsicht oder Drogen

Häufigkeit Pro Jahr werden bundesweit rund 2800 Fälle von Geisterfahrten gemeldet, davon 2000 auf Autobahnen. Die allermeisten gehen glimpflich aus. Geisterfahrer verursachen drei Prozent der tödlichen Unfälle auf Autobahnen.

Typus Den typischen Geisterfahrer gibt es nicht. In einigen Fällen sind es Selbstmordabsichten, oft ist es reine Zerstreutheit, die jemand falsch auf die Autobahn fahren oder wenden lässt. Gelegentlich sind Alkohol oder Drogen im Spiel. Manche Auffahrten sind einfach schlecht beschildert, so der Auto Club Europa.

Reaktion Wer von einem Geisterfahrer weiß, sollte sich rechts halten, langsamer fahren und gegebenenfalls auf dem Seitenstreifen anhalten. Damit man Warnungen mitbekommt, ist es ratsam, den Verkehrsfunk zu hören.

Gegenmaßnahmen Eine auffällige Beschilderung, Licht- und Schallsignale könnten einen Teil der Unfälle verhindern. Krallen, die das Auffahren in falscher Richtung verhindern, wären effizient, aber teuer.