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In Kürze

Falscher Ehemann: Stalker von Miley Cyrus verurteilt ++ Falscher Kellner: „Friends“-Darsteller Michael Tyler hat nie Kaffee gekocht ++ Falscher Griff: John Irving brach Ringer die Nase ++ Zweiter Versuch: Haus der verstorbenen Amy Winehouse wird versteigert

Stalker von Miley Cyrus verurteilt

Ein Stalker, der sich als Ehemann von Schauspielerin und Sängerin Miley Cyrus ausgegeben hatte, muss von der 19-Jährigen drei Jahre lang Abstand halten. Mit diesem Urteil sei ein Richter in Los Angeles einem Antrag des Jungstars nachgekommen, berichtete „tmz.com“. Der 40 Jahre alte Mann war festgenommen worden, als er mit einer Schere bewaffnet in das Haus der Schauspielerin eindringen wollte. Als die Polizei ihn aufgriff, beteuerte er, Cyrus‘ Ehemann zu sein. Er wurde wegen Hausfriedensbruch zu 18 Monaten Haft verurteilt.

„Friends“-Darsteller Michael Tyler hat nie Kaffee gekocht

Der Schauspieler James Michael Tyler – der Cafékellner Gunther aus der US-Erfolgsserie „Friends“ – hat während der gesamten zehn Staffeln nie selbst einen Kaffee gekocht. „Das hat immer das Catering-Personal am Set gemacht“, sagte Tyler. Die meisten Tassen im „Central Perk“ genannten Café, in dem viele Szenen der Serie spielten, seien sowieso leer gewesen. „Nur bei den Hauptdarstellern musste es echt aussehen. Die haben also wirklich Cappuccino bekommen. Aber die Tassen der Statisten waren leer.“ Die Serie „Friends“ machte unter anderen Jennifer Aniston zum Star und gilt als eine der erfolgreichsten US-Serien.

John Irving brach Ringer die Nase

Der US-Autor John Irving (70) hatte als Ringer Pech mit den Händen: Einmal blieb sein Zeigefinger in der Nase des Gegners stecken. „Ich hatte ihm die Nase, er mir den Finger gebrochen, und beide standen wir da wie aneinandergekettet und schrien uns an vor Schmerz“, sagte Irving („Gottes Werk und Teufels Beitrag“) der „Süddeutschen Zeitung“. Der Autor sagte, sein 30. Geburtstag sei der verheerendste seines Lebens gewesen. „Zu dem Zeitpunkt bestand auch kein Zweifel mehr, dass ich als Ringer nie mehr so erfolgreich werden würde, wie ich es mal gehofft hatte, die Wahrscheinlichkeit, es ins olympische Team zu schaffen, lag fast bei null.“

Haus der verstorbenen Amy Winehouse wird versteigert

Das Haus der 2011 gestorbenen Sängerin Amy Winehouse im Norden Londons wird am 3. Dezember versteigert, wie die BBC berichtete. Das Haus im Stadtteil Camden war im Mai von der Winehouse-Familie vergeblich für knapp 3,4 Millionen Euro zum Verkauf angeboten worden. Bei der Versteigerung wird ein Preis von etwa 2,2 Millionen Euro erwartet. Winehouse, die mit dem 2006 veröffentlichten Album „Back to Black“ den Durchbruch schaffte und fünf Grammys gewann, starb am 23. Juli 2011 an einer Alkoholvergiftung. Sie wurde 27 Jahre alt.