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Italien: Rekord-Trüffel als Geschenk für Obamas Wiederwahl ++ Frankreich: Hungerstreik: Bürgermeister braucht Geld für Gemeinde ++ Ägypten: Polizei zerschlägt Menschenhändlerring

Rekord-Trüffel als Geschenk für Obamas Wiederwahl

Eine italienische Gemeinde will US-Präsident Barack Obama zu seiner Wiederwahl einen Rekord-Trüffel schenken. Der Weiße Trüffel mit einem Gewicht von gut einem Kilogramm sei auf dem Gebiet von Acqualagna im Zentrum des Landes gefunden worden, erklärte die Ortsverwaltung am Sonnabend. Er solle nun in die USA geschickt und Obama geschenkt werden. Kostbare Trüffel für US-Staatschefs haben bereits eine gewisse Tradition. „Der erste amerikanische Präsident, der einen Trüffel von Acqualagna erhielt, war 1956 Harry Truman“, sagte Bürgermeister Andrea Pierotti. „Und der bisher letzte Prominente, der aus meinen Händen einen erhielt, war Prinz Philip, der Ehemann von Queen Elizabeth II.“

Hungerstreik: Bürgermeister braucht Geld für Gemeinde

Ein französischer Bürgermeister protestiert mit einem spektakulären Hungerstreik vor der Pariser Nationalversammlung gegen die Finanznot seiner Kommune. Der Grünen-Politiker aus Sevran hat dazu ein Zeltlager neben der ersten Parlamentskammer errichtet. „Ich bin entschlossen weiterzumachen – mindestens bis Dienstag“, sagte der 43-jährige Stéphane Gatignon. An diesem Tag wollen die Abgeordneten der Nationalversammlung über das Unterstützungssystem für arme Städte und Gemeinden beraten. Gatignon fordert eine Erhöhung der Finanzhilfen. Allein seine Heimatgemeinde Sevran braucht seinen Angaben zufolge dringend fünf Millionen Euro zusätzlich, um zahlungsfähig zu bleiben.

Polizei zerschlägt Menschenhändlerring

Die Polizei in Ägypten hat einen Menschenhändlerring zerschlagen, der Neugeborene für bis zu 570 Dollar (knapp 450 Euro) verkaufte. Fünf Verdächtige seien festgenommen worden, darunter zwei Krankenschwestern und ein Arzt von einer Kairoer Klinik, teilte die Polizei am Sonntag mit. Gefahndet wurde demnach noch nach dem Direktor des Krankenhauses, in dem über drei Jahre hinweg etwa 300 Babys verkauft wurden. Den Angaben zufolge holten die Verdächtigen auch von den Müttern ungewollte Babys per Kaiserschnitt auf die Welt, wenn der Zeitpunkt für eine legale Abtreibung überschritten war.