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Frankreich: Senat plant eine „Nutella-Steuer“ ++ Guatemala: 50 Tote nach schwerem Erdbeben der Stärke 7,2 ++ USA: Attentäter von Tucson muss lebenslang ins Gefängnis

Senat plant eine „Nutella-Steuer“

Nach der Einführung einer „Cola-Steuer“ könnten in Frankreich bald auch Nutella und andere Schokocremes höher besteuert werden. Der Sozialausschuss des Senats verabschiedete am Mittwoch einen Zusatz zur Finanzierung des Sozialversicherungshaushalts, der die höhere Besteuerung von Produkten mit dem kalorienreichen und ungesunden Palmöl vorsieht. Dazu gehören Nutella und andere Schokocremes, aber auch Schokoriegel und Kekse. Das Öl gilt zudem als Regenwald-Killer, da für den Anbau der Ölpalme massiv Regenwald gerodet wird.

50 Tote nach schwerem Erdbeben der Stärke 7,2

Bei dem folgenschwersten Erdbeben in Guatemala seit fast 40 Jahren sind nach neuesten Angaben mindestens 50 Menschen ums Leben gekommen, unter ihnen 16 Kinder. Da noch rund 20 Einwohner vermisst werden, befürchten die Behörden, dass die Opferzahl noch steigen könnte. Rund 150 Menschen wurden verletzt, teilte der Katastrophenschutz des mittelamerikanischen Landes mit. Das Beben der Stärke 7,2 hatte am Mittwochmorgen vor allem an der Grenze zu Mexiko schwere Schäden verursacht.

Attentäter von Tucson muss lebenslang ins Gefängnis

Knapp zwei Jahre nach dem Attentat auf die damalige US-Kongressabgeordnete Gabrielle Giffords ist der Täter zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Die Strafe ist nicht zur Bewährung ausgesetzt. Jared Lee Loughner hatte im Januar 2011 bei einer Veranstaltung in Tucson (Arizona) der Politikerin in den Kopf geschossen, sechs Menschen getötet und zwölf verletzt. Giffords hatte überlebt.