Film

Hobbit-Fieber bei Air New Zealand – Gandalf als Pilot

Vor der Premiere des neuen Tolkien-Films: Elfen geben in Video Sicherheitshinweise

Vier Wochen vor der Uraufführung des Vorläufers der „Herr der Ringe“-Trilogie steigt in Neuseeland das Hobbit-Fieber. In der Hauptstadt Wellington begrüßen sechs Meter hohe Statuen von Bilbo Baggins und den 13 Zwergen die Besucher. Die Stadt hat sich offiziell in „Mitte der Mittelerde“ umbenannt. Das Buch „Der kleine Hobbit“, das J.R.R. Tolkien 1937 bereits vor dem Epos „Herr der Ringe“ schrieb, wird in drei Teilen ins Kino kommen. Der „Herr der Ringe“ war als Trilogie in den Jahren von 2001 bis 2003 mit großem Erfolg in den Kinos gelaufen. Diese Streifen gehören zu den erfolgreichsten der Filmgeschichte und wurden mit insgesamt 17 Oscars ausgezeichnet.

Die Aufnahmen für die jetzige Hobbit-Verfilmung entstanden wieder alle in der neuseeländischen Heimat von Regisseur Peter Jackson. Am 28. November ist in Wellington Weltpremiere, am 13. Dezember läuft „Der Hobbit: Unerwartete Reise“ dann in Deutschland an.

Im Flughafen von Wellington hängt eine riesige Skulptur von Gollum von der Decke, und seit Neuestem sind Hobbits, Elfen und Zwerge auch an Bord der Maschinen von Air New Zealand präsent: Sie zeigen in einem Video die Sicherheitsanweisungen vor dem Abheben der Maschine. Auf diese Weise könnten sich auch jene Vielflieger wieder den Anweisungen zuwenden, die davon lange Zeit nur gelangweilt waren und gar nicht mehr hinsahen.

Das vierminütige Video wurde am Donnerstag auf YouTube eingestellt und hat bis Freitag innerhalb von 24 Stunden mehr als 2,2 Millionen Klicks bekommen. Darin nennt sich die Fluggesellschaft „Airline von Mittelerde“, Besatzung und Passagiere sind Figuren aus dem Film. Unter anderem ist eine Elfe mit spitzen Ohren als Stewardess zu sehen sowie Gandalf mit Rauschebart als Pilot. Auch Regisseur Jackson hat einen kurzen Auftritt mit goldenem Ring. Es tauchen zudem zwei Urenkel von J.R.R. Tolkien auf. Vermutlich wäre Tolkien stolz auf das Sicherheitsvideo – schließlich sind seine Hobbits risikoscheu. „Es ist deutlich, dass die Passagiere auf Air-New-Zealand-Flügen bei dem Sicherheitsvideo tatsächlich zuschauen“, sagte eine Airline-Sprecherin.