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Verwechslung: Mädchen für Stinktier gehalten und angeschossen ++ Verschüttet: Vermisste Erdmännchen im Frankfurter Zoo erstickt ++ Verurteilt: Seismologen wegen Beben in L’Aquila zu Haft verurteilt ++ Verrückt: Unternehmer will ein Hotel aus Leichenhalle machen

Mädchen für Stinktier gehalten und angeschossen

Verwechslung im US-Staat Pennsylvania: Ein kostümiertes Mädchen ist bei einer Halloweenparty von einem Verwandten für ein Stinktier gehalten und angeschossen worden. Die Neunjährige habe sich zunächst mit schwarzem Kostüm, Hut und weißer Quaste bekleidet auf einem Hügel aufgehalten. Ein männlicher Verwandter habe sie dann mit einem Stinktier verwechselt, mit einer Flinte geschossen und das Kind an der Schulter verletzt.

Vermisste Erdmännchen im Frankfurter Zoo erstickt

Eine seit dem 5. Oktober im Frankfurter Zoo vermisste sechsköpfige Erdmännchenfamilie ist am Montag von Pflegern tot in einem Innengehege entdeckt worden. „Alle sechs Erdmännchen sind während der Grabung im Gehege in ihrer Schlafhöhle zusammen gefunden worden“, erklärte die Sprecherin des Zoos, Christine Kurrle. Sie seien wohl schon in der Nacht, nachdem sie vermisst wurden, von etwa einem halben Meter Erdreich verschüttet worden und erstickt.

Seismologen wegen Beben in L’Aquila zu Haft verurteilt

Dreieinhalb Jahre nach dem schweren Beben in den Abruzzen sind sieben Experten in L’Aquila wegen ungenügender Warnung vor Erdstößen zu jeweils sechs Jahren Haft verurteilt worden. Dieses Urteil in erster Instanz fällte das Gericht von L’Aquila nach einem mehr als einjährigen Verfahren. Es ging damit noch über die Forderung der Staatsanwaltschaft hinaus. Die Bevölkerung sei nur „ungenau, unvollständig und widersprüchlich“ über die Gefahren eines Bebens informiert worden, so die Anklage.

Unternehmer will ein Hotel aus Leichenhalle machen

Auf der australischen Insel Tasmanien will ein Geschäftsmann eine ehemalige Leichenhalle zum Hotel umbauen. Darin könnten die Gäste künftig auf Totenbahren oder gar in ausziehbaren Kühlzellen schlafen, sagte Haydn Pearce. Zur Einrichtung gehöre auch eine Badewanne, in der früher Leichen gewaschen wurden. Der Ort sei „wunderschön“, sagte Pearce. Ein gewöhnliches Doppelbett solle die Einrichtung noch ergänzen.