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Überschallrekord: Zehn Millionen für den Sturz zur Erde?

Red Bull soll Baumgartner hohe Gage gezahlt haben

Millionen Menschen verfolgten den spektakulären Überschallsprung von Felix Baumgartner, mit dem der Österreicher gleich drei Weltrekorde auf einmal aufstellte. Doch neben seiner sportlichen Höchstleistung dürfte auch das Honorar durchaus in der Spitzenklasse anzusiedeln sein: Baumgartner soll für seinen historischen Sprung, bei dem ein Mensch allein erstmals schneller als der Schall war, bis zu zehn Millionen Euro Gage erhalten haben.

Zwar hatte Baumgartner vor seinem Sprung noch gesagt, dass er das durchaus gefährliche Wagnis nicht wegen des Geldes auf sich nehme, sondern um sich einen Traum zu erfüllen. Doch wie die Zeitung „Österreich“ berichtet, soll aus Formel-1-Kreisen bekannt geworden sein, dass Baumgartner für den Sprung von seinem Sponsor Red Bull ein Honorar gefordert habe, das in der Größenordnung von Sebastian Vettels Jahresgehalt liegen soll. Und der erhalte rund zehn Millionen Dollar (etwa 7,6 Millionen Euro) im Jahr. Eine Bestätigung gab es dafür jedoch nicht. Doch auch der Schweizer „Blick“ schreibt, dass Baumgartner ein beachtliches Honorar ausgehandelt haben soll und beziffert den Lohn für die körperliche und nervliche Belastung auf sogar zehn Millionen Euro. Red Bull bestätigte diese Angaben jedoch nicht. Der Sponsor soll für den werbeträchtigen Sprung rund 50 Millionen Euro an Kosten getragen haben.

Wie groß der Einfluss des Getränkeherstellers ist, zeigt auch die Planung für die große Party in Österreich: Die Stadt Salzburg, die Geburtsstadt von Baumgartner, würde ihrem berühmten Sohn gerne eine Feier organisieren. Allerdings nur, wenn der Sponsor das auch erlaubt. „Wir gehen davon aus, dass Red Bull eine riesige Fete veranstalten wird, als Stadt und Land Salzburg sind wir da nur Juniorpartner“, sagte ein Stadtsprecher der Stadt Salzburg. Ob Baumgartner die Ehrenbürgerschaft bekommt, sei noch nicht klar.