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In Kürze I

Verteidigt: Kate Winslet war nicht zu dick fürs Treibholz in „Titanic“ ++ Verurteilt: Anderthalb Jahre Haft für Stalker von Miley Cyrus ++ Verhindert: 74 Jahre später: 96-Jähriger holt Abschluss nach ++ Vertan: Julio Iglesias singt für Diktator von Westafrika

Kate Winslet war nicht zu dick fürs Treibholz in „Titanic“

Jamie Hyneman und Adam Savage, Mythenforscher, haben Kate Winslet (36) entlastet. In der berühmten Katastrophenszene des Films „Titanic“ kann Winslet („Rose“) sich retten, für Leonardo DiCaprio („Jack“, 37) bleibt weder Platz auf dem Treibholz noch eine Rettungsweste. Er erfriert im eiskalten Wasser. Kritiker behaupten seitdem, hätte Winslet vorher ein paar Kilo abgenommen, hätte das berühmte Filmliebespaar gemeinsam überleben können. Hyneman und Savage recherchierten für die Serie „MythBusters“ (in Deutschland auf RTL II): Mit etwas Geschick wäre, auch ohne Diät, Platz für zwei auf dem Treibholz gewesen.

Anderthalb Jahre Haft für Stalker von Miley Cyrus

Ein US-Gericht hat einen Stalker der Sängerin Miley Cyrus wegen Hausfriedensbruchs zu anderthalb Jahren Haft verurteilt. Der Richter in Los Angeles befand den 40-Jährigen am Freitag auch des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte für schuldig. Er war Anfang September festgenommen worden. Der Mann hatte versucht, sich Zutritt zu Cyrus’ Haus zu verschaffen. Nach Polizeiangaben hatte sich der Mann mehrmals mit dem Körper so gegen eine Außenwand des Hauses geworfen, als ob er sie durchbrechen wollte.

74 Jahre später: 96-Jähriger holt Abschluss nach

Sylvio Ferrera (96) steigt jetzt richtig ins Berufsleben ein – den Scherz erlaubte sich der Uni-Absolvent jedenfalls, als er nun 74 Jahre nachdem er wegen einer Krankheit sein Studium in Toulouse abbrechen musste, doch noch sein Ingenieurdiplom erhielt. Der in der Türkei geborene und später in den Libanon gezogene Ferrera hatte 1935 in Toulouse angefangen zu studieren, Krankheit und Krieg hielten ihn vom Abschluss ab. Gearbeitet hat er auch ohne Diplom, weltweit. Mit 80 Jahren ist er dann in Rente gegangen.

Julio Iglesias singt für Diktator von Westafrika

Der spanische Sänger Julio Iglesias (69) ist in seiner Heimat wegen eines Auftritts vor dem Regime in Äquatorialguinea in die Kritik geraten. In dem westafrikanischen Staat war Iglesias vor wenigen Tagen in geschlossener Gesellschaft vor Teodorín Obiang, dem Sohn des Diktators Teodoro Obiang und Vizepräsidenten des Landes, aufgetreten, wie die spanische Zeitung „El País“ berichtete.