Meldungen

WeltNews

Großes Gebrüll: Bester Hirschrufer Europas kommt aus Tschechien ++ Große Sorge: Tote durch pilzverseuchte Hormone in USA ++ Großer Auftritt: Deutscher spielt 17-Stunden-Gitarrensolo

Bester Hirschrufer Europas kommt aus Tschechien

Der Tscheche Jan Brtník röhrt am besten: Der Jäger gewann am Sonnabend die Europameisterschaft im Hirschrufen. Die Jury im litauischen Kaunas lobte seine „absolut naturgetreue“ Nachahmung von Rotwild. Bei dem Wettbewerb, bei dem die Teilnehmer Brunft- und Kampfschreie mit Hörnern, Schneckengehäusen oder Plastikröhren nachahmen, setzte sich der 26-Jährige gegen 29 Mitbewerber aus elf Ländern durch. Bester Deutscher wurde Immo Ortlepp aus Wedemark bei Hannover. Er erreichte Rang 13, wie ein Sprecher des Wettbewerbs mitteilte. Den Teamwettbewerb gewann Polen, Deutschland belegte den achten Rang.

Tote durch pilzverseuchte Hormone in USA

5 Menschen in den USA sind an einer tödlichen Hirnhautentzündung gestorben, die ein mit Pilzen verunreinigtes Medikament ausgelöst hat. Die Krankheitswelle umfasse 47 Fälle in 7 Bundesstaaten, erklärten die US-Behörden am Samstag. Diese Form der Hirnhautentzündung (Meningitis) sei aber nicht ansteckend. Besonders betroffen sei der Südstaat Tennessee. Insgesamt könnten 34.000 Menschen von der Meningitiswelle erfasst werden, schätzten Wissenschaftler. Alle Erkrankten hätten sich in den vergangenen Wochen Steroide (Hormone) als Schmerzmittel ins Rückenmark spritzen lassen. Verantwortlich könnte ein Pharmaunternehmen aus dem Bundesstaat Massachusetts sein.

Deutscher spielt 17-Stunden-Gitarrensolo

Der deutsche Gitarrist Thom Kubli hat ein 17 Stunden, 21 Minuten und zweiSekunden langes Gitarrensolo gespielt. Er will damit ins Guinness-Buch der Rekorde kommen, teilten die Veranstalter der Aktion am Sonnabend in der nordspanischen Stadt Gijón mit. Kubli brach demnach seinen eigenen Rekord von zwölf Stunden, den er im vergangenen April in der nordwestspanischen Stadt Vigo aufgestellt hatte. Das 17-Stunden-Solo wurde von einem Notar bezeugt, eingetragen ist aber noch nicht. Der Musiker hatten am Freitag um zehn Uhr begonnen und die für den Rekordversuch eingerichtete Kabine in einem Kulturzentrum Sonnabendmorgen um 3.21 Uhr verlassen.