Kriminalität

Der mutmaßliche Brandstifter von Bremen in Psychiatrie

Nach zwei Brandstiftungen in Bremer Mehrfamilienhäusern ist der mutmaßliche Täter in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen worden.

Die Häuser im Stadtteil Gröpelingen seien vorerst nicht bewohnbar, sagte ein Sprecher der Polizei am Montag. Bei den Bränden waren am Sonntag 31 Menschen verletzt worden, darunter neun Kinder und ein Baby.

Fast alle sind inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen worden. Die vorwiegend türkischstämmigen Familien seien bei Freunden und Angehörigen untergekommen, sagte der Sprecher. Wertsachen und Kleidung könnten die Betroffenen nach Terminabsprache mit der Polizei aus der Wohnung holen. Der 22 Jahre alte Verdächtige habe bislang keine Aussagen zum Tatvorwurf gemacht. Der Mann war den Ermittlern in Tatortnähe aufgefallen. Er gilt nach Polizeiangaben als „psychisch auffällig“ und ist als Intensivtäter bekannt, unter anderem wegen Brandstiftung. Hinweise auf ein fremdenfeindliches Motiv gebe es bislang nicht.

( dpa )