Medien

Nun auch noch Unten-ohne

Eine dänische Zeitschrift will Fotos veröffentlichen, auf denen Kate ohne Höschen zu sehen ist

Herzogin Kate muss sich erneut über die Veröffentlichung von Nacktfotos ärgern. Die dänische Zeitschrift „Se og Hør“ sorgt mit neuen, enthüllenderen Schnappschüssen für Furore. Dieses Mal soll die Frau von Prinz William sogar „unten ohne“ zu sehen sein.

Die Fotos wurden ebenfalls beim Frankreich-Urlaub des royalen Paars auf einem Privatanwesen gemacht. Dabei sieht man die beiden auf einem Balkon beim Sonnenbad. Festgehalten wurde unter anderem der Moment, in dem sich die 30-Jährige ihren Bikini überzieht. Kim Henningsen, Chefredakteur von „Se og Hør“, verrät, warum er sich dazu entschieden hat, die Fotos zu drucken: „Wir sind ein führendes Klatschmagazin in Dänemark, und es ist mein Job, sie zu veröffentlichen“, wird er vom „Belfast Telegraph“ zitiert. „Wenn uns die britische Königsfamilie verklagen will, dann wird das passieren und wir werden uns damit auseinandersetzen.“ Derweil kommt das Strafverfahren um die Oben-ohne-Fotos der britischen Herzogin Kate vor ein französisches Gericht. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft von Nanterre bei Paris wurden richterliche Voruntersuchungen eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft hatte nach Eingang der Anzeige von William und seiner Ehefrau polizeiliche Vorermittlungen aufgenommen. „Closer“ hatte mit der Veröffentlichung der Paparazzi-Aufnahmen, die Kate nur mit einem Bikinihöschen bekleidet beim Urlaub in Südfrankreich zeigen, für Empörung beim britischen Königshaus gesorgt. Ein Gericht bei Paris verbot dem Magazin inzwischen in einem zivilrechtlichen Verfahren, die Fotos „weiterzugeben oder in jedweder Form zu verbreiten“. Unabhängig davon hatte ein Gericht in Nanterre bereits entschieden, dass das französische Klatschmagazin „Closer“ die skandalumwitterten Bilder herausgegeben muss.

Das juristische Vorgehen des Königshauses in Frankreich konnte eine Veröffentlichung der Bilder in anderen Ländern nicht verhindern: Die Fotos wurden auch in der irischen Zeitung „Irish Daily Star“, im italienischen Klatschblatt „Chi“, in der schwedischen Zeitung „Se och Hör“ und in deren dänischem Schwesterblatt „Se og Hør“ abgedruckt.