Unglück

Deutscher Bergsteiger von Lawine im Himalaja getötet

Mindestens neun Bergsteiger sind bei einem Lawinenabgang im Himalaja in Nepal ums Leben gekommen.

– Nach Angaben der Polizei vom Sonntag starb auch ein deutscher Bergsteiger aus Niederbayern, als die Lawine zwei Camps in etwa 7000 Meter Höhe auf dem 8163 Meter hohen Mount Manaslu unter sich begrub. Ein weiteres Opfer stamme aus Spanien, eines aus Italien und eines aus Nepal. Dies teilte das nepalesische Tourismusministerium am Sonntagabend mit. Laut französischer Medien sind auch vier Franzosen unter den Opfern. Bis zu acht Bergsteiger wurden noch vermisst.

Bei dem deutschen Opfer handelt es sich um einen 42-Jährigen aus dem Raum Dingolfing, wie die Polizei in Straubing erklärte. Der Bruder des Toten sei verständigt worden. Die Leiche sei geborgen und nach Kathmandu geflogen worden. „Der Manaslu ist wegen seiner steilen Hänge und des schwierigen Wetters als Todesberg bekannt“, sagte Dipendra Paudel, Mitarbeiter des Tourismusministeriums. Polizei und Tourismusministerium machten unterschiedliche Angaben zur Zahl der Vermissten. Während die Polizei von vier Vermissten sprach, war im Ministerium von acht Vermissten die Rede. Dabei soll es sich um sechs französische Bergsteiger sowie jeweils einen Kletterer aus Kanada und Italien handeln. Dreizehn Bergsteiger konnten gerettet werden, teilte die Polizei mit. Sie wurden in Krankenhäuser nach Kathmandu gebracht.