Computerspiel

Nie mehr langweilen an der roten Fußgänger-Ampel

Lästiges Warten an der Fußgängerampel könnte kurzweiliger werden.

Zwei Studenten aus Hildesheim haben sich ein Computerspiel namens Streetpong ausgedacht: Der wartende Fußgänger kann auf einem kleinen Touchscreen am gelben Drücker der Ampelanlage mit dem Zeigefinger einen virtuellen Ball schießen – und auf der anderen Straßenseite steht ein Gegenspieler an der Ampel und schießt zurück. Gewonnen hat, wer bis zur Grünphase mehr Tore schießt.

Sandro Engel und Holger Michel haben ein Video gedreht, in dem sie das Spiel vorführen, und haben es ins Internet gestellt. In wenigen Tagen haben es rund zwei Millionen Menschen auf der ganzen Welt gesehen. Die Internetbenutzer diskutieren, wie gut in dem Video die Animation des Ampelspiels umgesetzt ist. Denn Streetpong gibt es in Wirklichkeit nicht. Die Studenten haben tief in ihre technische Trickkiste gegriffen, damit es in dem Video so aussieht, als würden wirklich wildfremde Menschen an einer Ampel gegeneinander Streetpong spielen.