Info

Verständnis von Alice Schwarzer

Kritik Häme muss Bettina Wulff auch jetzt ertragen. Weil sie sich mit ihrem Buch der Öffentlichkeit stellt, Rotlichtgerüchte dementiert, die Suchmaschine Google und Günther Jauch verklagt und nun auch noch öffentlich über die Beziehungsprobleme mit ihrem Mann Christian spricht. All das wird ihr von Kritikern als plumpe PR-Strategie angekreidet, mit der sie ihre gerade erschienene Biografie vermarkten will.

Unterstützung Doch sie bekommt auch Unterstützung und Verständnis von prominenter Seite. So hat sich die Feministin und Publizistin Alice Schwarzer hinter Bettina Wulffs Vorgehen gestellt. Sie äußerte volles Verständnis für die gewagte Öffentlichkeitsoffensive der ehemaligen First Lady Bettina Wulff. „Das Gerücht, Frau Wulff habe vor ihrer Ehe als Escort-Girl gearbeitet, war so hartnäckig und allgegenwärtig, dass sie mit dieser klaren und offensiven Zurückweisung der rufschädigenden Unterstellung nur gewinnen kann“, sagte Schwarzer.

Veröffentlichung Der Zeitpunkt der Veröffentlichung sei der frühestmögliche – ein halbes Jahr nach dem Rücktritt ihres Mannes vom Amt des Bundespräsidenten. „Ihr Buch jetzt als ,Groschenroman‘ abzutun, ist billig. Denn hier geht‘s ja nicht um Literatur, sondern um eine existenzielle Richtigstellung in eigener Sache“, sagte Alice Schwarzer weiter, die seit den 1970er-Jahren die politische Zeitschrift „Emma“ herausgibt.