11. September

Die Trauer ist leiser geworden

Der Schrecken war grenzenlos, die Trauer ist es auch.

Auch elf Jahre nach den Anschlägen ist der 11. September in New York noch ein besonderer Tag. Doch die Trauer ist nicht wütend, sondern leise. Elf Jahre nach den verheerenden Terroranschlägen mit fast 3000 Toten blieben die großen Reden aus – und auch der Wahlkampf ruhte für einen Moment. In New York wurden die Namen der Opfer verlesen. US-Präsident Barack Obama betonte: „Wir kämpfen gegen al-Qaida, nicht gegen den Islam oder andere Religionen.“ Vor elf Jahren hatten Terroristen vier Flugzeuge entführt. Zwei davon lenkten sie in die Türme des New Yorker World Trade Center. Als die gewaltigen Hochhäuser in sich zusammenstürzten, starben mehr als 2500 Menschen. Unter den Toten waren viele Helfer.