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Böse Mächte: Mehr Exorzisten in Polen ++ Schluss mit lustig: Keine akademischen Fantasietitel mehr im Internet ++ Entwarnung: Katzenfressende Schlange ist harmlose Ringelnatter

Mehr Exorzisten in Polen

Die Zahl der Exorzisten in Polen hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Wie der katholische Priester Aleksander Posacki, Experte für kirchliche Dämonenaustreibungen, am Montag in Warschau erklärte, gibt es landesweit derzeit 120 Exorzisten. Vor 15 Jahren seien es vier gewesen. Polen sei damit neben Italien das einzige Land in Europa mit einer namhaften Zahl von Exorzisten. Beim „Großen Exorzismus“ betet ein Priester für einen Kranken um Befreiung von Mächten des Bösen durch die Kraft Christi. Das Ritual muss jeweils von einem Bischof genehmigt werden. Ein „Kleiner Exorzismus“ wird beispielsweise bei der Taufe vollzogen, wenn für den Schutz des Kindes vor dem Satan gebetet wird. Die 1998 vom Vatikan überarbeitete Neufassung des Rituals sieht vor, dass auch Fachleute aus Medizin und Psychiatrie hinzugezogen werden.

Keine akademischen Fantasietitel mehr im Internet

Das Internetportal Groupon darf nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Berlin keine Gutscheine mehr für akademische Fantasietitel anbieten. Wie das Gericht mitteilte, hatte das Schnäppchen-Portal Ehrendoktor- und Professorentitel zu Fachgebieten wie „Exorcism“, „Immortality“ und „Ufology“ über das Internet vertrieben. Auf den ersten Blick sei nicht erkennbar, dass es sich um „Scherzartikel“ handle, begründete ein Gerichtssprecher das Urteil. So könne „Psychic Sciences“ leicht mit „Psychologie“ verwechselt werden, hieß es weiter.

Katzenfressende Schlange ist harmlose Ringelnatter

Die Schlange, die am Wochenende im Kreis Märkisch-Oderland Polizei und Feuerwehr beschäftigt hat, war eine einheimische Ringelnatter. Das bestätigte am Montag Peter Streckenbach von der Unteren Naturschutzbehörde. Die Einsatzkräfte waren alarmiert worden, nachdem in der vergangenen Woche eine Katze in Rehfelde von einer Schlange gebissen worden war. Die Feuerwehr suchte daraufhin erfolglos das Wohngebiet ab. Schließlich gab ein Foto, das die Katzenbesitzer gemacht hatten, Aufschluss über die Reptilienart. Die Ringelnatter ist eine ungiftige, heimische Schlange. Sie beiße nur in seltenen Fällen und nur, wenn sie sich bedroht fühle.