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Benötigt Korrekturen: Hunderttausende nach "Isaac" weiter ohne Strom ++ Politisch korrekt: Besitzer wollen ihr Geschäft nicht mehr "Hitler" nennen ++ Total unkorrekt: Gescheiterte Räuber fragen nach Massagen

Hunderttausende nach "Isaac" weiter ohne Strom

Im US-Staat Louisiana war die Lage nach dem Durchzug des Sturmtiefs "Isaac" am Wochenende weiter angespannt. In den von Hochwasser betroffenen Gemeinden südlich von New Orleans sanken aber die Pegelstände. Auch die Stromversorgung konnte vielerorts wieder hergestellt werden. Nachdem zeitweise fast eine Million Haushalte ohne Strom waren, nachdem "Isaac" am Dienstag als Hurrikan auf die Küste getroffen war, waren es am Sonnabend nur noch 400.000. Der Mississippi wurde wieder für begrenzten Schiffsverkehr freigegeben. Das inzwischen deutlich abgeschwächte Sturmtief "Isaac" zieht mit viel Regen und einigen schweren Gewittern weiter Richtung Norden. In den Staaten Missouri und Illinois wurden insgesamt vier Tornados registriert.

Besitzer wollen ihr Geschäft nicht mehr "Hitler" nennen

Die Besitzer eines Bekleidungsgeschäftes mit dem Firmennamen "Hitler" erwägen nach heftigen Protesten die Umbenennung ihres Ladens im westindischen Ahmedabad. "Es ist nicht unsere Absicht, jemanden zu verletzten", sagte Geschäftsmann Rajesh Shah. Wenn sein Partner in wenigen Tagen von einer Auslandsreise nach Indien zurückkehre, werde man über einen Namenswechsel reden und gemeinsam eine Entscheidung treffen. Das "Hitler-Geschäft" war im vergangenen Monat in Ahmedabad, der größten Stadt des Bundesstaates Gujarat, eröffnet worden. Über dem Eingang prangt der Name des Diktators, der i-Punkt ist als Hakenkreuz dargestellt. Die jüdische Gemeinde fordert die sofortige Umbenennung.

Gescheiterte Räuber fragen nach Massagen

Zwei junge Männer haben in Frankfurt vergeblich versucht, eine Massagepraxis zu überfallen: Als die beiden den 47 Jahre alten Betreiber des Studios mit einer Pistole bedrohten, fragte dieser am Freitag schlagfertig, um welche Art von Überfall es sich denn handle. Dies brachte die 16 und 18 Jahre alten Männer nach Angaben der Frankfurter Polizei vom Sonntag derart aus dem Konzept, dass sie die Praxis verließen. Dabei erkundigte sich einer der gescheiterten Räuber sogar noch höflich nach den Massageangeboten. Eine Streife nahm die polizeibekannten Männer kurze Zeit später fest.