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Schlimmer Verdacht: Vermisste Kinder in Spanien offenbar verbrannt ++ Umstrittene Aktion: Datenschützer prüfen Ächtung von Porno-Nutzern ++ Grausame Gewissheit: Zoo Köln: Pflegerin starb durch Tigerbiss ins Genick ++ Höfliche Bitte: Minister fordert Männer zum Pinkeln im Sitzen auf

Vermisste Kinder in Spanien offenbar verbrannt

Der mysteriöseste spanische Kriminalfall des vergangenen Jahres steht unmittelbar vor seiner Aufklärung. Knapp elf Monate nachdem die sechsjährige Ruth und der zweijährige José im südspanischen Córdoba spurlos verschwunden waren, brachten zwei Analysen der Forensik-Experten Gewissheit: Die im Herbst 2011 auf einer Feuerstelle der Finca ihres Vaters José B. gefundenen Überreste sind als verkohlte Kinderknochen. Der 39-Jährige, der geschieden von der Mutter der verschollenen Kinder lebt, hatte selbst eine Vermisstenanzeige aufgegeben.

Datenschützer prüfen Ächtung von Porno-Nutzern

Wegen der geplanten Veröffentlichung von Namen abgemahnter Internetnutzer, die pornografische Filme illegal weiterverbreitet haben, prüft das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht Sanktionen gegen eine Regensburger Anwaltskanzlei. Die Behörde sei allgemein der Auffassung, dass eine Veröffentlichung der Namen von Privatpersonen auf sogenannten Gegnerlisten im Internet grundsätzlich nicht zulässig ist. Mögliche Sanktionen gegen die Anwaltskanzlei seien ein Bußgeld oder die Anordnung, auf die Veröffentlichung zu verzichten, sagte die Sprecherin.

Zoo Köln: Pflegerin starb durch Tigerbiss ins Genick

Die im Kölner Zoo von einem Tiger getötete Tierpflegerin starb wohl an einem Biss im Genick. Das vorläufige Obduktionsergebnis habe ergeben, dass die Raubkatze ihr die Halswirbelsäule durchtrennt habe, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Die Frau sei vermutlich sofort tot gewesen. Ein Sibirischer Tiger hatte die 43-Jährige am Samstag totgebissen. Die erfahrene Tierpflegerin hatte bei Reinigungsarbeiten ein Sicherheitstor offen gelassen. Der Zoodirektor erschoss das Raubtier.

Minister fordert Männer zum Pinkeln im Sitzen auf

Mit einem Appell an die Männer hat das taiwanische Umweltministerium eine Kampagne für saubere Klos gestartet. Umweltminister Stephen Shen forderte seine Landsmänner auf, künftig nur noch im Sitzen statt im Stehen zu urinieren. Er selbst gehe mit gutem Beispiel voran, fügte er hinzu. Eine Mitarbeiterin des Ministeriums räumte jedoch ein, dass sich die Empfehlung in den überwiegend mit Pissoirs ausgestatteten öffentlichen Toiletten nicht ohne weiteres befolgen lasse. Deshalb sollten sich die taiwanischen Männer zunächst zuhause mit der neuen Art zu Pinkeln vertraut machen.