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Wie ein Hurrikan entsteht

Tropensturm Alljährlich treffen Hurrikane im Spätsommer auf das Festland der Vereinigten Staaten. Vor allem der Südosten des Landes ist immer wieder von den Unwettern bedroht. 2005 verursachte der Hurrikan „Katrina“ eine der größten Naturkatastrophen in der amerikanischen Geschichte.

Entstehung Hurrikans bilden sich grundsätzlich über Ozeanen in der Passatwindzone. Die Wassertemperatur muss dabei 26 Grad Celsius übersteigen. Das Wasser verdunstet und steigt in großen Mengen in die Atmosphäre auf. Je höher der Wasserdampf steigt, desto kälter wird die Luft – schließlich kondensiert der Dampf, und Gewitterwolken bilden sich. Da der Wasserdampf in die Höhe zieht, entsteht über der warmen Meeresoberfläche ein Unterdruck. Um diesen auszugleichen, strömt Luft mit einem hohen Wasserdampfanteil aus der Umgebung. Diese steigt nun ebenfalls in die Atmosphäre – die Gewitterwolken bekommen neue Nahrung. Bleibt die Wasser- und Außentemperatur konstant, bringt ein komplizierter physikalischer Mechanismus die aufsteigende Luftmasse zum Rotieren. Ein großflächiger Wirbelsturm entsteht. Vor Europa hat sich 2005 erstmals seit 1842 wieder ein Hurrikan gebildet.