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Anhörung: Todesschütze des US-Jungen plädiert auf Notwehr ++ Anklage: Rekordmenge einer Psycho-Droge sichergestellt ++ Ausstieg: Spaziergänger findet Flugzeugtür im Wald

Todesschütze des US-Jungen plädiert auf Notwehr

Knapp ein halbes Jahr nach den Todesschüssen auf den schwarzen Teenager Trayvon Martin in Florida wollen die Anwälte des Täters nun Notwehr geltend machen. Die vorliegenden Beweise zeigten, dass sich George Zimmerman mit den Schüssen auf den 17-Jährigen selbst verteidigt habe, teilten die Verteidiger mit. Daher müsse ihm der US-Staat eine Anhörung nach seinem kontroversen Gesetz "Stand your ground" (Weiche nicht zurück) gewähren. Das Gesetz räumt dem Bedrohten weitreichende Rechte zur Selbstverteidigung ein. Da Martin aber unbewaffnet war, hatten die Todesschüsse in den USA eine Debatte über Rassismus und Waffenrecht ausgelöst. Zimmerman hatte den 17-Jährigen bei einer Patrouille erschossen.

Rekordmenge einer Psycho-Droge sichergestellt

In internationaler Zusammenarbeit haben Fahnder aus Deutschland, Österreich, Spanien und Slowenien einen länderübergreifenden Drogenring zerschlagen. Im Juli und November 2010 hatten die Fahnder des Zollfahndungsamtes München in Rosenheim und Brannenburg 155.000 Mephedron-Tabletten sichergestellt. Das sei der bisher größte Fund dieser verbotenen Psycho-Droge in Deutschland und der zweitgrößte in Europa, teilten die Ermittler mit. Der Straßenverkaufswert wird auf 1,5 Millionen Euro geschätzt. Bei Mephedron handele es sich um eine synthetische Droge, die ähnlich wirke wie Ecstasy. Sie ist seit 2010 in Deutschland verboten. Ein Holländer auf Ibiza hatte das aus Asien kommende Pulver in großem Stil zu Pillen gepresst.

Spaziergänger findet Flugzeugtür im Wald

Ein Spaziergänger hat im Wald bei Heinersreuth nahe Bayreuth eine ungewöhnliche Entdeckung gemacht: Er fand eine Flugzeugtür. Das dazugehörende Flugzeug war schnell ausfindig gemacht, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Auf dem Flugplatz in Bindlach erfuhren die Beamten am Vortag, dass ein Schweizer Pilot die Cockpittür während eines Rundflugs mit seiner einmotorigen Maschine verloren hatte. Der Pilot konnte sicher auf dem Flugplatz landen, muss sich nun aber wegen eines Verstoßes gegen die Luftverkehrsordnung verantworten, da er den Schaden umgehend hätte melden müssen.