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Gestanden: Schlimmster Mörder Schwedens wohl nur Lügner ++ Gerutscht: Über 30 Menschen sterben bei Busunfall in Indien ++ Geplant: Mord an Lena: Prozess gegen Verdächtigen beginnt ++ Geerdet: Lottogewinner geht weiter Schicht arbeiten

Schlimmster Mörder Schwedens wohl nur Lügner

Schwedische Gerichte haben den angeblich schlimmsten "Serienmörder" des Landes für acht Morde verurteilt, obwohl er wahrscheinlich nicht einen einzigen begangen hat. Wie die Polizei dem "Svenska Dagbladet" bestätigte, soll als Letztes der infrage kommenden Verbrechen auch die Ermordung eines Israelis vor 24 Jahren neu aufgerollt werden. Der 62-jährige Thomas Quick war deswegen 1997 aufgrund seines Geständnisses verurteilt worden. Als immer wahrscheinlicher gilt, dass er als "Lustlügner" auch vor den sieben anderen Schuldsprüchen das Geständnis zusammenfantasiert hatte.

Über 30 Menschen sterben bei Busunfall in Indien

Im Nordosten Indiens sind bei einem Busunglück 31 Menschen ums Leben gekommen. Der mit mehr als 50 Menschen besetzte Bus rutschte von der Straße und stürzte in eine tiefe Schlucht, wie die Polizei mitteilte. 31 Leichen seien geborgen worden, 27 Menschen hätten bei dem Unfall Verletzungen erlitten. Vorläufige Untersuchungen ergaben den Angaben zufolge, dass der Busfahrer, der unter den Toten ist, bei Regen zu waghalsig gefahren sei. Laut Weltgesundheitsorganisation hat Indien die höchste Zahl an Verkehrstoten weltweit.

Mord an Lena: Prozess gegen Verdächtigen beginnt

Knapp fünf Monate nach dem Mord an der elfjährigen Lena im ostfriesischen Emden soll am 20. August der Prozess gegen einen 18 Jahre alten Verdächtigen beginnen. Es sind elf Verhandlungstage angesetzt. Die Anklageschrift wirft dem Mann Vergewaltigung und Tötung des Mädchens vor sowie die versuchte Vergewaltigung einer Joggerin. Die getötete Lena war am 24. März in einem Parkhaus entdeckt worden. Der verdächtige Mann aus Nordrhein-Westfalen wohnte zuletzt in Emden und ist seit 1. April in Untersuchungshaft.

Lottogewinner geht weiter Schicht arbeiten

Er hat 11,75 Euro eingesetzt und kassiert nun 1,75 Millionen Euro: Ein Schichtarbeiter aus München hatte am vergangenen Sonnabend als bundesweit Einziger die sechs Richtigen auf seinem Lottoschein, wie Lotto Bayern am Mittwoch in München mitteilte. Abheben will der 57-Jährige jetzt aber nicht. Er werde weiterhin in seine Schichten gehen, sagte er. "Ich habe nämlich das Glück, in einem super Team arbeiten zu dürfen, und das lass ich mir auch von einem Lottogewinn nicht nehmen."