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Dilemma: Deutsche Pfadfinder in Slowakei in Bergnot geraten ++ Desaster: Tote und Obdachlose nach Überflutungen in Nordkorea ++ Delikt: Brandanschlag auf Migranten-Wohnung

Deutsche Pfadfinder in Slowakei in Bergnot geraten

Eine elfköpfige Pfadfindergruppe aus Deutschland ist auf einer Bergwanderung in der Slowakei in Not geraten. Die Jugendlichen im Alter von 11 bis 17 Jahren und eine erwachsene Begleitperson saßen in der Nacht zu Sonntag auf dem Berg Poludnica im Nationalpark Niedere Tatra fest. Nach Angaben der Bergrettung stammen die meisten Jugendlichen aus Baunatal und der Umgebung von Kassel. Mehrere Pfadfinder hätten vermutlich eine Lebensmittelvergiftung bekommen und deshalb den Abstieg nicht mehr geschafft. Die Kinder sind inzwischen in ärztlicher Betreuung.

Tote und Obdachlose nach Überflutungen in Nordkorea

In Nordkorea sind bei schweren Überflutungen 88 Menschen getötet und 63.000 obdachlos geworden. Starkregen und ein Taifun hätten zu der Notlage geführt, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA. Damit könnte sich die Versorgungslage in dem armen Land weiter verschlechtern. In einem jüngsten UN-Bericht werden 7,2 der 24 Millionen Einwohner Nordkoreas als "chronisch arm" eingestuft. Jedes dritte Kind leidet dem Bericht zufolge unter Entwicklungsstörungen als Folge von Hunger. Nordkorea ist seit vielen Jahren unter Überschwemmungen und auch Trockenheit betroffen.

Brandanschlag auf Migranten-Wohnung

Drei Männer und eine Frau sollen in Bremen einen brennenden Lappen vor das Haus einer achtköpfigen Familie mit Migrationshintergrund gelegt und ausländerfeindliche Parolen gerufen haben. Sie wurden nach Polizeiangaben wegen eines versuchten schweren Brandanschlags vorläufig festgenommen. Die Polizei ermittle wegen eines ausländerfeindlichen Hintergrunds, teilte ein Polizeisprecher mit. Die drei 25, 31 und 33 Jahre alten Männer und eine 43 Jahre alte Frau sollen den Anschlag in der Nacht zum Samstag verübt haben. Ein 20 Jahre alter Hausbewohner hatte das Feuer bemerkt und gleich löschen können. Verletzt wurde niemand. Die Verdächtigen waren zur Tatzeit betrunken. Sie sind inzwischen wieder auf freiem Fuß. Nach Aussage der Polizei sind sie bislang nicht im rechtsextremen Milieu aufgefallen.