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Kinderklau: Zwei Deutsche gestehen Entführung von Baby Michala ++ Ermittlung: 17-Jähriger soll Seniorin Sterbehilfe geleistet haben ++ Meuterei: Italienischer Kutter im Mittelmeer verschwunden

Zwei Deutsche gestehen Entführung von Baby Michala

Geständnis im Fall Michala: Ein deutsches Pärchen hat nach Angaben der Staatsanwaltschaft Koblenz zugegeben, das Baby in Tschechien entführt zu haben. Der 50 Jahre alte Mann aus Thüringen und seine 47 Jahre alte Freundin aus Rheinland-Pfalz waren vor einer Woche in Neuwied bei Koblenz festgenommen worden. Sie sitzen seitdem in Untersuchungshaft. Die rund vier Wochen alte Michala Janova ist seit Sonntag wieder wohlbehalten zu Hause in Tschechien. Der 50-Jährige habe die Kleine am 4. Juli vor den Augen der Mutter aus dem Kinderwagen gerissen und sei dann gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin nach Neuwied geflüchtet, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

17-Jähriger soll Seniorin Sterbehilfe geleistet haben

Ein 17-Jähriger soll in einem Altenheim im Landkreis Bamberg Sterbehilfe geleistet haben. Er habe zugegeben, eine Bewohnerin des Pflegeheims auf deren Wunsch hin umgebracht zu haben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Der Verdächtige gab demnach an, die Frau habe ihn mehrfach um Sterbehilfe gebeten. Der Jugendliche arbeitete als Aushilfe in dem Heim.

Nach dem Tod der Frau Ende Juni war zunächst Altersschwäche als Ursache vermutet worden. Die Frau sei schon hochbetagt gewesen, sagte der Bamberger Oberstaatsanwalt Bernd Lieb. Doch dann habe sich der 17-Jährige anderen Menschen anvertraut - daraufhin seien die Nachforschungen ins Rollen gekommen.

Italienischer Kutter im Mittelmeer verschwunden

Von einem italienischen Fischkutter fehlt nach einer mutmaßlichen Meuterei auf offenem Meer jede Spur. Die Küstenwachen mehrerer Länder sind im Mittelmeer auf der Suche nach der sizilianischen "Fatima II.". Am Wochenende waren vor der griechischen Küste drei italienische Besatzungsmitglieder des Kutters auf Rettungsflößen gefunden worden. Sie waren vom sizilianischen Syrakus aus zum Fischfang unterwegs, bis es nachts angeblich zur Meuterei kam. Der Besitzer des Schiffs hatte sich beunruhigt an die Küstenwache von Syrakus gewandt, nachdem der Funkkontakt zum Kapitän und der sechsköpfigen Crew abgebrochen war.