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In Kürze I

Propaganda: Marine Le Pens rechte Partei will Madonna verklagen ++ Mädchen: Suri Cruise soll in Scout Holmes umbenannt werden ++ Männer: Quentin Tarantino lässt sich von Wagner inspirieren

Marine Le Pens rechte Partei will Madonna verklagen

Die rechtsextreme Front National (FN) will Madonna wegen Beleidigung anzeigen. Die Popdiva hatte bei ihrem Konzert am französischen Nationalfeiertag am Sonnabend zu ihrem Lied "Nobody knows me" ein Video gezeigt, in dem FN-Chefin Marine Le Pen kurz mit einem Hakenkreuz auf der Stirn zu sehen war. Danach wurde kurz ein Gesicht mit Hitlerbart eingeblendet. Der Clip hatte bereits zum Auftakt ihrer Welttournee Ende Mai in Tel Aviv für Wirbel gesorgt. "Man kann nicht alles hinnehmen", sagte FN-Vizechef Florian Philippot, und sprach von einem "infamen Vergleich", mit dem Madonna ihre erfolglose Tour aufpeppen wolle. Marine Le Pen werde nicht nur "ihre eigene Ehre verteidigen, sondern auch die ihrer Anhänger und der Millionen Wähler der Front National".

Suri Cruise soll in Scout Holmes umbenannt werden

Katie Holmes (33), soeben von Tom Cruise (50) getrennt, nennt ihre Tochter Suri (6) jetzt Scout, behauptet das Klatschmagazin "Now". Der Name "Suri" erinnere Katie Holmes zu sehr an Scientology. Scout ist die kleine Heldin aus Harper Lees Bestseller "Wer die Nachtigall stört", der schon Victoria Beckham zum Namen ihrer Tochter Harper Seven inspirierte. Außerdem soll Suri/Scout ab dem nächsten Schuljahr die katholische Schule Convent of the Sacred Heart in Manhattan besuchen, berichtete "Entertainmentwise". Unter anderem hatten schon Lady Gaga, Paris Hilton und ihre Schwester Nicki in Sacred Heart die Schulbank gedrückt.

Quentin Tarantino lässt sich von Wagner inspirieren

Für seinen neuen und erneut blutrünstigen Film "Django Unchained" hat sich Kultregisseur Quentin Tarantino unter anderem von Richard Wagner inspirieren lassen. Dem "Focus" sagte Tarantino (49), dabei handele es sich zwar um einen Italo-Western. Doch bei der Arbeit zum Drehbuch seien seinem Star Christoph Waltz (55) Parallelen zum "Ring des Nibelungen" aufgefallen. Besonders gelte dies für die Rolle des entfesselten Titelhelden - dieser habe allerlei Prüfungen zu bestehen, um seine versklavte Frau zu befreien. Tarantino sagte, er habe Oscarpreisträger Waltz die Rolle auf den Leib geschrieben. "Von Zeit zu Zeit habe ich ihn dann immer eingeladen, um Drehbuchpassagen zu besprechen. Das wurde ein richtiges Ritual, so was hab ich nie zuvor gemacht."