Gewalt

17-jährige Berlinerin in Texas von hinten erschossen

Als sie gefunden wurde, lag sie auf dem Bauch, am Hinterkopf eine Einschusswunde, ihr Gesicht in einer Blutlache:

- Eine 17-jährige Berlinerin ist in Texas erschossen worden. Der leblose Körper wurde schon vor zwei Wochen gefunden, doch jetzt kommt ein neuer Verdacht auf: Laut der US-Nachrichtenseite "Huffington Post" ist Claudia Hidic bei einem Raubzug erschossen worden. Hidic soll die Anführerin einer Bande gewesen sein, zu der zwei junge Männer, Curtis Fortenberry und Terrance Crumley, beide 21 Jahre alt, gehörten. Fortenberry und Crumley, die beide vorbestraft sind, sollen von der Polizei festgenommen worden sein. Sie werden verdächtigt, Claudia Hidic erschossen zu haben. Im Internet kursieren Fotos von ihr, wie sie mehrere Bündel Dollar-Scheine in ihrem Dekolleté und ihrem Hosenbund stecken hat. Die Fotos sollen von Facebook stammen. Auch von Crumley gibt es mehrere Fotos im Internet, auf denen er mit einer Baseball-Kappe zu sehen ist.

Laut "Berliner Kurier" ist Claudia Hidic in Berlin aufgewachsen und erst mit 16 Jahren nach Texas ausgewandert, da ihre Schwester dort lebt. Hidic soll eine gebürtige Bosnierin sein. Ein US-Sender berichtet, die Deutsche habe in der Nähe von Fort Worth, Texas, gewohnt, sei an der Trinity High School in Euless gewesen und habe in einem mexikanischen Restaurant gearbeitet. Ihre früheren Pflegeeltern, Jim and Sue Scionka, sagten einem lokalen Fernsehsender, dass sie davon geträumt habe, aufs College zu gehen und Karriere als Schauspielerin zu machen. Freunde haben eine Facebook-Gruppe gegründet und schreiben, Hidic sei eine faszinierende Person gewesen.