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Geeinigt: Gedenkstätte für Loveparade in Duisburg beschlossen ++ Gefeuert: Strandwächter nach Rettung von Ertrinkendem gekündigt ++ Geknackt: Casino will 43 Millionen Euro Gewinn nicht zahlen

Gedenkstätte für Loveparade in Duisburg beschlossen

Knapp zwei Jahre nach der Loveparade-Katastrophe hat sich der Duisburger Stadtrat auf eine Loveparade-Gedenkstätte geeinigt. Die Bürgervertretung genehmigte mit dem Bebauungsplan für ein Möbelhaus auf dem ehemaligen Duisburger Güterbahnhofsgelände den Bau eines rund 600 Quadratmeter großen Gedenkfeldes. Zwischen einem Straßentunnel und dem Güterbahnhofsgelände waren am 24. Juli 2010 in einem dichten Gedränge 21 Menschen erdrückt oder niedergetrampelt worden - Hunderte wurden verletzt.

Strandwächter nach Rettung von Ertrinkendem gekündigt

Ein Strandwächter im US-Bundesstaat Florida hat die Rettung eines Ertrinkenden teuer bezahlt: Zwar konnte er den in Lebensgefahr befindlichen Schwimmer retten - weil er sich dafür laut US-Medien aber 500 Meter aus seinem Zuständigkeitsbereich entfernte, verlor er seinen Job. Nach Berichten über die fragwürdige Entlassung des 21-Jährigen ruderte sein Arbeitgeber am Donnerstag allerdings vorsichtig zurück; er wolle die Entscheidung noch einmal überdenken.

Casino will 43 Millionen Euro Gewinn nicht zahlen

Das Landgericht Feldkirch setzt am Freitag den Prozess um die Millionenforderung eines Automatenspielers gegen die Casinos Austria AG fort. Ein 27 Jahre alter Bodenleger aus der Schweiz hatte am 26. März 2010 im Casino Bregenz laut Anzeige am Spielautomaten den Jackpot in Höhe von rund 43 Millionen Euro geknackt. Die Spielbank verweigerte ihm aber mit Hinweis auf einen Softwarefehler die Auszahlung des Gewinns.