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Einreiseverbot: Homosexuelle Kreuzfahrer dürfen nicht nach Casablanca ++ Unwetter: 13 Tote und Millionen im US-Osten weiter ohne Strom ++ Ascheregen: Tausende Kolumbianer fliehen nach Vulkanausbruch

Homosexuelle Kreuzfahrer dürfen nicht nach Casablanca

Ein Kreuzfahrtschiff mit rund 1600 homosexuellen Passagieren an Bord hat einen geplanten Stopp in der marokkanischen Metropole Casablanca absagen müssen. Die Behörden des nordafrikanischen Landes untersagten es der "Nieuw Amsterdam", den Hafen von Casablanca anzulaufen. Der US-Reiseveranstalter RSVP Vacations hatte damit geworben, erstmals eine Kreuzfahrt für Homosexuelle mit einem Besuch in dem arabischen Land zu organisieren. In Marokko ist Homosexualität illegal und kann mit bis zu drei Jahren Haft bestraft werden.

13 Tote und Millionen im US-Osten weiter ohne Strom

Bei einem schweren Unwetter in den USA sind mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Millionen Menschen waren am Sonntag noch von der Stromversorgung abgeschnitten - und es könnte viele Tage dauern, bis ihre Häuser wieder am Netz sind. Das bei anhaltender schwüler Hitze: Auch für Sonntag und Montag waren für zahlreiche Gebiete wieder Temperaturen von bis zu 35 Grad angesagt. Zudem drohten neue Gewitterstürme. Der Nationale Wetterdienst gab für insgesamt 14 Staaten vom Mittleren Westen bis zur Atlantikküste Hitzewarnungen aus. Im besonders schwer betroffenen Großraum Washington allein mussten über 1,1 Millionen Menschen die Nacht ohne funktionierenden Kühlschrank und Klimaanlage verbringen.

Tausende Kolumbianer fliehen nach Vulkanausbruch

In Kolumbien ist der Vulkan Nevado del Ruiz ausgebrochen. Aus dem Krater steigt eine rund acht Kilometer hohe Rauchwolke. Mehr als 2000 Menschen in den umliegenden Gemeinden mussten ihre Häuser verlassen. In zahlreichen Ortschaften ging ein Ascheregen nieder. Mehrere Flughäfen wurden geschlossen. Lava oder Schlamm sind aus dem 5321 hohen Berg bislang nicht ausgetreten. 1985 löste eine Eruption des Vulkans eine gewaltige Schlamm- und Gerölllawine aus, bei der 25.000 der 27.000 Einwohner starben.