Meldungen

WeltNews

Geschwister-Mord in Ilsede: Psychologen betreuen Mitschüler ++ Flugplatz gesperrt: Wildkaninchen legen Weltkriegs-Granate frei ++ Sex in der Öffentlichkeit: Erst die Bundespolizei kann ein Paar in München stoppen

Psychologen betreuen Mitschüler

Nach dem Tod der vier Geschwister in Ilsede haben die Mitschüler der Kinder am Montag mit Psychologen über das grausame Verbrechen gesprochen. "Die Stimmung war gefasst", berichtete eine Sprecherin der Landeschulbehörde. Zehn Notfallpsychologen kamen am Montag in das Gymnasium und die benachbarte Grund- und Hauptschule Ilsede, wo die getöteten Kinder zur Schule gingen. Zwar seien die Schüler betroffen und traurig gewesen, Hysterie habe es aber nicht gegeben, so die Sprecherin. Auch am Dienstag soll das Expertenteam noch an den Schulen sein. Dann können sich auch betroffene Eltern mit Fragen an die Psychologen wenden. Ein Elternbrief klärt zudem darüber auf, worauf Eltern nach solchen Fällen achten müssen. Die vier Kinder sollen von ihrem Vater getötet worden sein. Der 36-Jährige schwebt nach einem Selbstmordversuch noch immer in Lebensgefahr.

Wildkaninchen legen Weltkriegs-Granate frei

Weil eine Kaninchenfamilie eine Granate ausgebuddelt hat, ist im hessischen Babenhausen der Flugplatz komplett gesperrt worden. Ein Spaziergänger entdeckte den 40 Zentimeter langen Sprengsatz vor dem Kaninchenbau und alarmierte die Behörden, wie die Polizei am Montag in Darmstadt mitteilte. Der Kampfmittelräumdienst entschärfte die in unmittelbarer Nähe des Segelflugplatzes liegende Splitterbombe. Nach 40 Minuten konnte der Flugbetrieb am Sonntag wieder aufgenommen werden. "Vermutlich haben Kaninchen die Granate bei ihren Bauarbeiten zutage befördert", sagte eine Sprecherin der Polizei.

Erst die Bundespolizei kann ein Paar in München stoppen

Schlechter Platz für große Gefühle: Am Münchner Ostbahnhof hat ein junges Liebespaar in der Öffentlichkeit miteinander geschlafen. Nun werden die 18-Jährigen wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses angezeigt. Wie die Bundespolizei am Montag berichtete, zogen sich die beiden bereits auf der Treppe von der Unterführung nach oben die ersten Klamotten aus und ließen sich auch von Passanten am Bahnsteig nicht stören. Auch eine Überwachungskamera habe keine abschreckende Wirkung auf sie gehabt. Die jungen Leute waren am Freitag laut Polizei "so vertieft in ihr Treiben, dass sie erst auf sehr deutliche Ansprache der Bundespolizisten voneinander abließen"..