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In Kürze I

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Gewonnen: Freispruch für Kevin Costner in Schadensersatzprozess ++ Gejammert: Mila Kunis findet sich nicht besonders attraktiv ++ Gealtert: Paul McCartney will seinen 70. Geburtstag klein feiern ++ Gejagt: Thailändische Polizei ermittelt gegen Lady Gaga

Freispruch für Kevin Costner in Schadensersatzprozess

Hollywoodstar Kevin Costner ist im Schadensersatzprozess um ein lukratives Geschäft mit dem Ölkonzern BP freigesprochen worden. Ein Geschworenengericht im US-Staat Louisiana wies Vorwürfe zurück, Costner und sein Geschäftspartner hätten den Schauspieler Stephen Baldwin und einen seiner Freunde um Millionen gebracht. Hintergrund der gerichtlichen Auseinandersetzung war ein Vertrag mit BP über die Nutzung von Ölräumgeräten nach der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko vor zwei Jahren. Baldwin und sein Freund Spyridon Contogouris hatten ihre Anteile an OTS verkauft, kurz bevor der Ölkonzern BP für 52 Millionen Dollar (knapp 41,2 Millionen Euro) solche Ölräumgeräte bei dem Unternehmen bestellte.

Mila Kunis findet sich nicht besonders attraktiv

Die amerikanische Schauspielerin Mila Kunis (28) hält weniger ihr Aussehen als vielmehr ihren Humor für den Schlüssel zum Erfolg. Der britischen Zeitung "The Sun" sagte die Tochter ukrainischer Einwanderer: "Ich freue mich über die Aufmerksamkeit, aber ich finde nicht, dass ich besonders attraktiv bin. Ich habe einen ziemlich scharfen Sinn für Humor, und ich denke, das hat mir geholfen." In Los Angeles seien die schönsten Frauen der Welt versammelt, die alle zum Film wollten. "Es ist unmöglich, mit ihnen zu wetteifern", fügte die Schauspielerin hinzu.

Paul McCartney will seinen 70. Geburtstag klein feiern

In wenigen Tagen wird Paul McCartney 70 Jahre alt, aber groß feiern möchte der Ex-Beatle seinen runden Geburtstag nicht. "Große Partys sind nichts für mich", sagte der Musiker im Interview mit "The Daily Telegraph". Lediglich ein paar enge Freunde und die Familie seien zu seinem Geburtstag am Montag (18. Juni) eingeladen, schreibt die britische Zeitung.

Thailändische Polizei ermittelt gegen Lady Gaga

Ihr Konzert in Bangkok vor drei Wochen dürfte Lady Gaga in unangenehmer Erinnerung bleiben. Brachte sie zuerst einen Teil ihrer Fangemeinde mit einer Bemerkung über gefälschte Luxusuhren gegen sich auf, so ermittelt nun die thailändische Polizei wegen eines angeblichen Flaggenskandals. Hintergrund ist eine Beschwerde des Kulturministeriums, das einen Missbrauch der thailändischen Fahne bei dem Auftritt sah. Lady Gaga hatte während des Konzerts Ende Mai unter anderem im aufreizendem Kostüm auf einem Motorrad gesessen und die thailändische Fahne wehen lassen. Dieser Auftritt sei "unangemessen" gewesen und habe "die Gefühle des thailändischen Volkes verletzt", erklärte das Kulturministerium am Freitag. Zuvor hatte Lady Gaga bereits bei ihrer Ankunft in Thailand einen Teil ihrer Fans erzürnt. Bei Twitter schrieb sie damals: "Ich will auf den Markt gehen und mir eine gefälschte Rolex kaufen."