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Japan: Nach Tsunami: Meer spült verlorenen Basketball an ++ Deutschland: Der größte Mann der Welt kauft im Münsterland Schuhe ++ Frankreich: Zweitgrößte Fälscher-Bande Europas gefasst

Nach Tsunami: Meer spült verlorenen Basketball an

Die Schüler der Mittelschule im japanischen Kesennuma können mit einem Basketball trainieren, der von einer langen Reise zurückgekehrt ist: Der Ball mit dem Aufdruck "Kesennuma Chugakko" wurde vor einem Jahr vom Tsunami ins Meer gerissen und in diesem März von einem Schüler in Alaska am Strand gefunden. Anhand des Aufdrucks konnte ermittelt werden, wem der Ball gehört - eine Schulklasse in Alaska packte ihn mit ermutigenden Grußworten in einen Karton und schickte ihn an die japanische Schule zurück. Ebenfalls dieser Tage auf dem Weg zurück von Alaska zu japanischen Besitzern: ein Fuß- und ein Volleyball sowie eine Boje.

Der größte Mann der Welt kauft im Münsterland Schuhe

2,51 Meter misst der größte Mann der Welt. Jetzt kam er für einen Schuhkauf ins Münsterland. Drei Paar Lederschuhe hat sich Sultan Kösen bei einem Spezialschuhmacher in Vreden anfertigen lassen. Der aus der Türkei stammende Kösen habe die Schuhgröße 62, sagte Geschäftsführerin Anneke Wessels. Angefertigt werden die Schuhe mit einer Länge von rund 50 Zentimetern von ihrem Mann Georg, der sich seit etwa 30 Jahren auf die Herstellung von Schuhen mit Übergrößen spezialisiert hat. Der Schuhmacher aus dem Münsterland hat den Angaben zufolge schon mehrmals Schuhe für Kunden gefertigt, die im "Guinnessbuch der Rekorde" als größte Menschen der Welt geführt werden.

Zweitgrößte Fälscher-Bande Europas gefasst

In Frankreich hat die Polizei die europaweit zweitgrößte Fälscherwerkstatt für Euro-Scheine ausgehoben, die je entdeckt wurde. Falsche Scheine im Wert von mehr als neun Millionen Euro seien in der Werkstatt bei Paris produziert worden. Die Fälscher hatten demnach 350.000 falsche 20- und 50-Euro-Scheine hergestellt. Die Razzia fand am Dienstag und Mittwoch im Département Seine-et-Marne statt. Die falschen Scheine von "guter Ausführung" waren seit 2007 aufgetaucht. 90 Prozent der "Blüten" wurden in Frankreich verteilt. Jedes Jahr fliegen zwischen 30 und 40 Fälscherwerkstätten in Frankreich auf.