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Betrunkener Mann: 25-Jähriger muss aus Streugutkiste befreit werden ++ Saubere Stadt: Jerusalem will Hundehaufen mit DNA-Bank abgleichen ++ Nachsichtige Polizisten: 78-Jährige stiehlt Süßigkeiten - und die Beamten bezahlen

25-Jähriger muss aus Streugutkiste befreit werden

Weil er sich vor dem Regen schützen wollte, hat sich in Augsburg ein betrunkener 25-Jähriger in eine Streugutkiste gelegt und sich dabei selbst eingesperrt. Wie die Polizei mitteilte, rief der Mann am frühen Sonntagmorgen gegen 6.20 Uhr eigenhändig in der Einsatzzentrale an und bat die Beamten, ihn aus der Kiste zu befreien. Nachdem ihn die Polizei zunächst nicht finden konnte, ermittelte der 25-Jährige aus dem schwäbischen Klosterlechfeld mit Hilfe seines GPS-Empfängers im Handy seinen Standort und lotste dann die Beamten zu seinem unfreiwilligen Gefängnis. Nach eigenen Angaben war der Mann so betrunken gewesen, dass er nicht bemerkt hatte, wie sich der Deckel beim Schließen selbst verriegelte und war eingeschlafen.

Jerusalem will Hundehaufen mit DNA-Bank abgleichen

Im Kampf gegen den Hundekot setzt die Stadt Jerusalem nun auf die Wissenschaft: Wie die Stadtverwaltung mitteilte, will sie eine Datenbank mit der DNA aller Haushunde aufbauen, um die nicht aufgesammelten Häufchen auf den Straßen und in den Parks identifizieren und die faulen Hundebesitzer besser zur Verantwortung ziehen zu können. In der ersten Phase des Pilotprojekts will die Stadt nach eigenen Angaben mithilfe von Speichelproben eine DNA-Bank der rund 11.000 registrierten Hunde in Jerusalem anlegen. Derzeit können die Halter nur zur Rechenschaft gezogen werden, wenn sie nach der frischen Tat ihres Hundes ertappt werden.

78-Jährige stiehlt Süßigkeiten - und die Beamten bezahlen

"Ich wollte die Bonbons, hatte aber kein Geld" - mit diesen Worten hat eine 78-jährige Italienerin den Diebstahl von Süßem in einem Mailänder Supermarkt begründet. Die herbeigerufenen Polizisten zeigten Mitleid mit der Seniorin, griffen in die eigene Tasche und bezahlten die Bonbons unter dem Beifall von Kunden, wie die Nachrichtenagentur Ansa am Samstag berichtete. Ein Geschäftsführer des Ladens war hinter der Diebin, die vom Alter her seine Mutter hätte sein können, hergelaufen und hatte sie gestellt. Die Frau reagierte erschrocken und gedemütigt. Der Supermarkt verzichtete auf eine Anzeige.