Meldungen

WeltNews

Rettung in Frankreich: Militärausstatter übernimmt letzte Baskenmützen-Firma ++ Polizeieinsatz in Rostock: Radiomoderator soll Mädchen missbraucht haben ++ Kleinkindleiche in Tuttlingen: Zweijährige Maja ist verdurstet

Militärausstatter übernimmt letzte Baskenmützen-Firma

Der letzte Hersteller für Baskenmützen in Frankreich ist gerettet: Das auf Militärausstattung spezialisierte Unternehmen Cargo-Promodis übernimmt die Firma Béatex. Cargo-Promodis, das die französische Armee, die Polizei und die Feuerwehr ausstattet, behält auch 30 der 44 Mitarbeiter, wie ein Personalvertreter am Dienstag sagte. Die Produktion von Baskenmützen geht auf das Jahr 1840 zurück. Im Januar ordnete ein Handelsgericht nach der Zahlungsunfähigkeit ein Insolvenzverfahren an.

Radiomoderator soll Mädchen missbraucht haben

Die Rostocker Polizei hat am Dienstagmorgen einen Radiomoderator während seiner Frühsendung festgenommen. Ihm wird mehrfacher sexueller Missbrauch an einem Mädchen vorgeworfen. Das berichtet das Internetportal "Meedia.de". Der 39-Jährige wurde noch am Nachmittag dem Haftrichter vorgeführt.

Der Mann soll in den Jahren 2005 und 2006 das Mädchen wiederholt sexuell missbraucht haben, das damals zwölf beziehungsweise dann 13 Jahre alt war. Das Mädchen hatte sich laut Staatsanwaltschaft erst jetzt offenbart. Der Arbeitgeber des 39-Jährigen, die Ostseewelle, zeigte sich auf seiner Facebook-Seite von den "bestürzenden Vorwürfen überrascht".

Zweijährige Maja ist verdurstet

Das in Aldingen (Landkreis Tuttlingen) tot aufgefundene Kleinkind ist verdurstet. Laut Obduktion starb die knapp zwei Jahre alte Maja an einem Herz-Kreislauf-Versagen aufgrund eines Flüssigkeitsmangels und starker Auszehrung, wie die Staatsanwaltschaft Rottweil und die Tuttlinger Polizei mitteilten. Die Gerichtsmediziner stellten bei dem Leichnam einen extrem reduzierten Ernährungszustand sowie einen mangelhaften Pflegezustand fest. Nach derzeitigem Ermittlungsstand sehen Staatsanwaltschaft und Polizei keine Anhaltspunkte für ein Versäumnis der Mitarbeiter des Kreisjugendamts. Die alleinerziehende Mutter des Kindes war von der Behörde betreut worden. Das Kind war am Pfingstsonntag tot in seinem Bett in der Wohnung der Mutter gefunden worden. Die Frau sitzt in Untersuchungshaft.