Meldungen

WeltNews

Betrunken, aber brutal: Paar in China soll Unfallopfer lebendig begraben haben ++ Bewaffnet, aber schreckhaft: Räuber lässt Waffe fallen und bricht Überfall ab ++ Offiziell, aber sexistisch: In Taiwan soll eine gute Frau ihren Mann "anbeten" ++ Alt, aber wertvoll: Direktor von Neapels Bibliothek festgenommen

Paar in China soll Unfallopfer lebendig begraben haben

Ein junges Paar in China soll eine Frau nach einem Autounfall lebendig begraben haben. Wie chinesische Medien berichteten, sollen die beiden 25 Jahre alten Verdächtigen so versucht haben, einen Unfall unter Alkoholeinfluss zu vertuschen. "Es ist sicher, dass die Frau noch nicht tot war, als sie begraben wurde", sagte ein Polizeibeamter der Zeitung "China Daily". "Gerichtsmediziner haben in ihrer Lunge Erdpartikel gefunden."

Räuber lässt Waffe fallen und bricht Überfall ab

Ein Räuber hat bei einem Überfall auf eine Spielothek in Eisenhüttenstadt seine Pistole aus der Hand verloren. Der mit Schal und Kapuzenshirt maskierte Mann war zum Tresen gegangen und hatte mit vorgehaltener Waffe Geld gefordert, wie die Polizei mitteilte. Gleichzeitig näherte sich von der Seite ein Gast, den der Täter offensichtlich nicht bemerkt hatte. Darüber erschrak der Räuber laut Zeugen so sehr, dass ihm die Pistole aus der Hand fiel. Er flüchtete daraufhin ohne Beute.

In Taiwan soll eine gute Frau ihren Mann "anbeten"

Taiwans emanzipierte Frauen laufen Sturm: Laut dem Online-Lexikon des Bildungsministeriums ist eine "gute Frau" eine, die ihren Mann "anbetet" und alles für eine harmonische Ehe tut. "Eine gute Frau zeichnet sich dadurch aus, dass sie dem Familienleben Priorität einräumt, ihren Mann anbetet, sich um ihre Kinder kümmert und ihr Bestes tut, damit die Ehe glücklich und harmonisch bleibt", heißt es. Mehrere weibliche Abgeordnete protestierten gegen die Definition.

Direktor von Neapels Bibliothek festgenommen

Die Polizei hat den Direktor und den Konservator der ältesten Bibliothek Neapels wegen des Diebstahls Hunderter Bücher und Manuskripte festgenommen. Bibliotheksleiter Massimo Marino De Caro und Konservator Sandro Marsano sollen laut Ermittlern 257 Titel aus der Sammlung der im 16. Jahrhundert gegründeten Girolamini-Bibliothek gestohlen haben. Vier weitere Verdächtige wurden ebenfalls festgenommen.