Unglück

Die Reederei Costa verschärft ihre Sicherheitsvorschriften

Nach der Havarie des Kreuzfahrtschiffes "Costa Concordia" in der Toskana hat die italienische Reederei Costa Crociere ihre Sicherheitsvorschriften verschärft.

- Demnach sollen die Routen der Schiffe nun in Echtzeit verfolgt werden. Außerdem sollen Passagiere vor der Abfahrt über das Verhalten in Notfällen aufgeklärt werden, und die Befugnisse des Kapitäns sollen beschnitten werden. Die "Costa Concordia" war am 13. Januar auf ein Riff aufgefahren und gekentert, nachdem der Kapitän vom Kurs abgewichen war. Bei dem Unglück vor der Insel Giglio kamen 32 Menschen ums Leben. Zahlreiche Passagiere beklagten, sie hätten keine Sicherheitsunterweisung erhalten. Costa gab die verschärften Sicherheitsmaßnahmen bei der Präsentation eines neuen Schiffes bekannt: Die "Costa Fascinosa", die 3800 Passagiere aufnehmen kann, ist das größte italienische Kreuzfahrtschiff.