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Deutschland: Mord mit 60 Messerstichen: Lebenslange Haft verhängt ++ Niederlande: Zugunglück: Lokführer überfuhr womöglich Stoppsignal ++ Japan: Fußball taucht ein Jahr nach Tsunami wieder auf ++ Brasilien: Versehentlich erhängter Judas-Darsteller gestorben

Mord mit 60 Messerstichen: Lebenslange Haft verhängt

Wegen Mordes an einem 25-Jährigen hat das Landgericht Hannover einen 24 Jahre alten Mann zu lebenslanger Haft verurteilt. Sein 22 Jahre alter Komplize muss für 14 Jahre ins Gefängnis, weil ihm die Strafkammer sein umfassendes Geständnis zugutehielt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der 22-Jährige dem Opfer im Mai vergangenen Jahres in dessen Wohnung auflauerte und es mit über 60 Messerstichen zu Tode quälte.

Zugunglück: Lokführer überfuhr womöglich Stoppsignal

Bei der Kollision zweier Züge in Amsterdam ist möglicherweise ein Stoppsignal übersehen worden. Das hätten erste Ermittlungen zu dem Unglück vom Samstag mit einer Toten und mehr als 40 Schwerverletzten ergeben, erklärte die niederländische Infrastrukturministerin Melanie Schultz in einer Mitteilung an das Parlament. Ein Nahverkehrszug und ein doppelstöckiger Intercity waren in Amsterdam am Sonnabend frontal zusammengestoßen. Insgesamt wurden mehr als hundert Menschen verletzt.

Fußball taucht ein Jahr nach Tsunami wieder auf

Mehr als ein Jahr nach dem Tsunami wird ein japanischer Jugendlicher seinen Fußball zurückerhalten. Ein Sammler von Strandgut entdeckte den Ball an der Küste des Golfs von Alaska. Darauf hatten Mitschüler den Namen der Schule geschrieben. "Ich bin sehr dankbar, weil ich bisher nichts von meinen Sachen wiedergefunden habe", sagte der 16-jährige Misaki Murakami.

Versehentlich erhängter Judas-Darsteller gestorben

Tragisches Ende einer Leidensgeschichte: Nach zweiwöchigem Ringen mit dem Tod ist jetzt in Brasilien ein Darsteller eines Passionsspiels gestorben. Wie Zeitungen berichteten, wurde der Laienschauspieler Thiago Klimeck Opfer eines fatalen Versehens. Der 27-Jährige verkörperte bei Osterfestspielen im Bundesstaat São Paulo den Judas. Wohl durch eine falsch geknotete Schlinge wurde aus der Darstellung des Selbstmordes von Judas bitterer Ernst.