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"Aktenzeichen XY": Schauspieler der Fahndungsserie mit Juwelenräuber verwechselt ++ "Costa Concordia": Bergung des Kreuzfahrtschiffes wird ein Jahr dauern ++ Sex-Affäre: US-Präsident räumt im Secret Service auf

Schauspieler der Fahndungsserie mit Juwelenräuber verwechselt

Zu gut gespielt? Die Polizei in Stuttgart hat einen Schauspieler der ZDF-Fahndungsserie "Aktenzeichen XY ... ungelöst" aufgegriffen, weil sie ihn nach einem Hinweis für den echten Juwelenräuber von Kirn im Hunsrück hielt. Aaron Defant ("Marienhof") sei am Donnerstag in der Innenstadt "einer kurzen Personenkontrolle unterzogen" worden, bestätigte ein Polizeisprecher einen Bericht der "Bild"-Zeitung. Schnell sei klar gewesen, dass der Schauspieler kein Krimineller sei, sagte der Sprecher. Am 14. März war im ZDF ein Beitrag mit dem 1983 geborenen Defant gelaufen, in dem er einen Räuber bei einem Überfall auf einen Juwelier darstellte. Ein Zuschauer erkannte Defant in Stuttgart wieder - und alarmierte die Polizei. Laut ZDF war der Schauspieler für die Rolle ausgewählt worden, weil er dem echten Täter ähnlich sehe.

Bergung des Kreuzfahrtschiffes wird ein Jahr dauern

Das vor der italienischen Insel Giglio havarierte Kreuzfahrtschiff "Costa Concordia" soll in einem Stück gehoben werden. Das Bergungsunternehmen Titan Salvage habe die Ausschreibung zur Bergung des Wracks gewonnen, teilte die Reederei Costa Crociere mit. Anfang Mai solle mit den Arbeiten begonnen werden, und sie würden wohl ein Jahr dauern, hieß es. Nach der Hebung soll das Schiff in einen italienischen Hafen geschleppt werden. Die italienischen Behörden müssen dem Plan noch zustimmen. Am 13. Januar lief die "Costa Concordia" vor Giglio auf ein Riff auf. 32 Passagiere und Besatzungsmitglieder kamen bei dem Unglück ums Leben. Zwei Personen gelten noch immer als vermisst. Ende März wurden die Arbeiten zum Abpumpen des Treibstoffs beendet.

US-Präsident räumt im Secret Service auf

Die Sex- und Prostitutionsaffäre des US-Geheimdienstes in Kolumbien weitet sich aus. Drei weitere Mitarbeiter des Secret Service mussten ihren Abschied nehmen, womit nun bereits sechs Agenten wegen der Affäre ihren Job verloren. Die Affäre wird zur Belastung für US-Präsident Barack Obama im Wahlkampf. Secret-Service-Chef Mark Sullivan muss um seinen Posten bangen. Obamas Teilnahme am Amerikagipfel in Kolumbien war vergangenes Wochenende durch die Affäre überschattet worden. Elf Secret-Service-Mitarbeitern und mehreren Angehörigen der US-Armee wird vorgeworfen, sich vor dem Gipfel Prostituierte in ein Hotel geholt zu haben. Ans Licht kam die Affäre wegen eines Streits zwischen einer Prostituierten und einem Agenten um die Bezahlung.

( dpa,AP )