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Zugunglück: Bagger stand womöglich auf dem falschen Gleis ++ Japan: 73-Jährige will den Mount Everest bezwingen ++ Sachsen-Anhalt: Ein Toter bei Explosion eines Hauses in Zerbst

Bagger stand womöglich auf dem falschen Gleis

Bei den Ermittlungen nach dem schweren Zugunglück mit drei Toten in Mühlheim bei Offenbach sind die Experten einen Schritt weiter gekommen. Die Staatsanwaltschaft gehe davon aus, dass der Bagger zum Zeitpunkt des Zusammenpralls mit der Regionalbahn auf dem falschen Gleis gestanden hat, sagte ein Sprecher. Fraglich sei nur, ob der Bautrupp das falsche Gleis genannt bekommen oder ob sich der Baggerführer vertan habe. In der Nacht zum Freitag war der Regionalzug mit 34 Fahrgästen bei Mühlheim mit voller Wucht gegen einen mehr als 20 Tonnen schweren Bagger geprallt.

73-Jährige will den Mount Everest bezwingen

Eine 73-jährige Japanerin, die vor zehn Jahren als bislang älteste Frau den Mount Everest bezwungen hat, will ihren eigenen Rekord einstellen. Tamae Watanabe werde im Mai erneut den Aufstieg auf den höchsten Berg der Welt versuchen, teilte die Agentur Asian Trekking am Montag mit. Körperlich und mental sei Watanabe ausreichend in Form, um den Mount Everest zu bezwingen. Sie hatte am 16. Mai 2002 im Alter von 63 Jahren als älteste Frau den Gipfel in 8848 Metern Höhe erreicht. Den männlichen Altersrekord hält derzeit der Nepalese Min Bahadur Sherchan, der 2008 im Alter von 76 Jahren und 340 Tagen den Mount Everest bezwang. Seit seiner Erstbesteigung 1953 durch Edmund Hillary und Tenzing Norgay bestiegen rund 4000 Menschen den höchsten Berg der Welt.

Ein Toter bei Explosion eines Hauses in Zerbst

Nach der Explosion eines Mehrfamilienhauses in Sachsen-Anhalt haben Einsatzkräfte am Montagabend die Leiche eines Mannes in den Trümmern gefunden. Vermutlich handelt es sich um einen 53-jährigen Mieter des Hauses in Zerbst, der nach der schweren Explosion am frühen Morgen vermisst worden war. "Die Ermittlungen zur zweifelsfreien Klärung der Identität des Toten dauern an", teilte die Polizei abends weiter mit. Die Ermittler suchen weiter nach Gründen für die Explosion. Die Rettungskräfte hatten Gas gerochen. Auch andere Häuser und mehrere Autos wurden schwer beschädigt.