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Ausgesetztes Kind: Polizei greift zu: Paar vorläufig festgenommen ++ Wissenschaftler: Männer sehen Frauen als persönliche Trophäen an ++ USA: Bär verfolgt Gouverneur bis vor die Haustür

Polizei greift zu: Paar vorläufig festgenommen

Fast eine Woche nach dem Aufgreifen eines verlassenen Kleinkindes im Hauptbahnhof der hessischen Stadt Hanau hat die Polizei möglicherweise Angehörige des Kindes gefasst. Nun hoffen die Ermittler, die Herkunft des zweieinhalb bis drei Jahre alten Amir aufklären zu können. Eine Frau und ein Mann seien vorläufig festgenommen worden, teilte die Polizei mit. Sie seien vermutlich mit dem Kind zusammen gewesen, bevor es am vergangenen Sonntag gegen 21.15 Uhr am Bahnhof entdeckt wurde. Ob es die Eltern sind, sei nicht gesichert. Der Junge stammt möglicherweise aus einer Persisch sprechenden Familie.

Männer sehen Frauen als persönliche Trophäen an

Frauen sind für Männer häufig nur schmückendes Beiwerk zur Bestätigung ihrer selbst. Das meint zumindest der Sozialwissenschaftler Kurt Möller von der Hochschule Esslingen, Mitautor des in diesem Jahr erschienenen Buchs "KerleKulte. Inszenierungen von Männlichkeit". Es gehe weniger um Begierde, wenn sich Männer gegenseitig die Frau ausspannten, sagte Möller der "Stuttgarter Zeitung". "Es geht im Wesentlichen um Konkurrenz." Männer seien auf die Anerkennung ihrer Geschlechtsgenossen angewiesen. "Frauen sind allenfalls schmeichelnde Spiegelung für diese Konkurrenzkämpfe", so der Professor.

Bär verfolgt Gouverneur bis vor die Haustür

Bei einer tollkühnen Aktion wäre der Gouverneur des US-Staats Vermont fast von einem Bären geschnappt worden. Vier Bären in einem Baum vor seinem Haus in Montpelier hätten ihn aufgeweckt, berichtete Peter Shumlin. Die Tiere hätten sich über Vogelfutter aus den Futterspendern hergemacht. Als er hinausging, die Spender griff und wieder ins Haus flüchtete, sei er von einem der Tiere verfolgt worden, sagte er. "Einer der größeren Bären hatte Interesse an mir bekommen", sagte Shumlin. "Er war wahrscheinlich weniger als zwei Meter weg, als ich die Tür zuschlug. Dann rannte er weg", so Shumlin. Er habe etwas daraus gelernt, sagte er: "Wenn du die Vögel zu dieser Jahreszeit noch füttern willst, nimm die Futterspender nachts ab."