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Emden: Mordfall Lena: 18-Jähriger bereut Aufruf zu Lynchjustiz ++ Peru: Neun verschüttete Bergleute nach sechs Tagen gerettet

Mordfall Lena: 18-Jähriger bereut Aufruf zu Lynchjustiz

Nach dem Lynchaufruf gegen den zunächst verdächtigen 17-Jährigen im Mordfall Lena bereut der Verfasser sein Handeln. Der 18-Jährige habe sich sehr betroffen über das Ausmaß und die Folgen seines Tuns gezeigt, wie die Staatsanwaltschaft Aurich mitteilte. Demnach hat er gestanden, in einem sozialen Netzwerk im Internet zur Lynchjustiz gegen den 17-Jährigen und zur Stürmung des Polizeigebäudes in Emden aufgerufen zu haben. Der dort inhaftierte Jugendliche stand zunächst im Verdacht, die elfjährige Lena missbraucht und getötet zu haben. Später erwies er sich als unschuldig.

Neun verschüttete Bergleute nach sechs Tagen gerettet

Die seit sechs Tagen in einer Kupfermine in Peru eingeschlossenen Bergleute sind gesund und wohlbehalten gerettet worden. Die neun in Decken eingewickelten Männer kamen nacheinander aus dem Tunnel des Bergwerks. Zum Schutz vor dem Tageslicht trugen sie dunkle Brillen. Die Kumpel saßen seit vergangenem Donnerstag in dem Bergwerk fest, nachdem ein Schacht eingestürzt war. Die Männer wurden über ein Metallrohr mit Luft, Wasser und Nahrung versorgt.