Gender

Donald Trump erlaubt früherem Mann Teilnahme an Misswahl

Nun darf sie doch antreten: Donald Trump hat Jenna Talackova viel Glück bei der kanadischen Vorausscheidung für die Wahl zur Miss Universe gewünscht.

- Die Teilnahme war der 23-Jährigen nach zähem Ringen erst zu Beginn der Woche durch die Organisationsfirma des Schönheitswettbewerbs, die zum Mischkonzern des Multimillionärs gehört, erlaubt worden. Hintergrund des Streits: Talackova wurde eigentlich als Mann geboren und erst vor vier Jahren durch eine Geschlechtsumwandlung zur Frau. Die Erklärung über die Zulassung Talackovas enthält allerdings eine Einschränkung: Sie müsse "die rechtliche Anerkennung ihres Geschlechts" durch kanadische Behörden nachweisen.

Am Dienstag riefen Talackova und ihre Anwältin Gloria Allred die Organisation zu einer Stellungnahme darüber auf, wie das genau zu verstehen sei, und präsentierten Talackovas Pass, Führerschein und Geburtsurkunde. Alle drei Dokumente weisen sie als weiblich aus. Im Mai war sie vom kanadischen Wettbewerb disqualifiziert worden, weil eine Regel vorschreibt, Teilnehmerinnen müssten als Frau geboren sein. Talackova fordert die Streichung der Regel und sagte am Dienstag: "Ich bin eine Frau."