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60 000 Euro: Unbewohnte Insel bekommt öffentliche Toilette

60 000 Euro

Unbewohnte Insel bekommt öffentliche Toilette

Eine unbewohnte Insel im hohen Norden Schottlands bekommt eine öffentliche Toilette. Das stille Örtchen soll rund 50 000 Pfund (60 000 Euro) kosten, berichtete der britische Sender BBC. Die Toilette werde für die rund 6000 Vogelbeobachter gebraucht, die jährlich im Frühling und Sommer auf die etwa 309 Hektar große Insel Handa pilgerten. Bisher gibt es nur eine kleine Schutzhütte mit einer Toilette für die Freiwilligen, die dort arbeiten. Das Fundament für das Häuschen müsse mehr als zwei Meter tief sein, damit es dem starken Wind standhalte. Da es kein fließendes Wasser gibt, müssen die Benutzer Sägespäne streuen. Gesäubert wird alle zwei Jahre.

Prozess I

Kind für Missbrauch gezeugt - Eltern zu langer Haft verurteilt

Ein Paar aus Nordrhein-Westfalen hat nach Überzeugung des Landgerichts Essen ein Kind gezeugt, nur um es später sexuell zu missbrauchen. Der 27-jährige Mann aus Gelsenkirchen wurde zu acht Jahren, seine ein Jahr jüngere Partnerin aus Mönchengladbach zu fünf Jahren Haft verurteilt. Die beiden hatten sich in einem Internetchat für Anhänger von Gewaltsex kennengelernt. Die Altenpflegerin und ihr Partner hatten im Prozess umfangreiche Geständnisse abgelegt. Dem Gericht lagen außerdem Protokolle der Chat-Sitzungen vor, aus denen das Motiv für die Zeugung des Kindes eindeutig hervorging. Der Mann hatte den gemeinsamen Sohn im Alter von gerade einmal fünf Wochen missbraucht. Die Mutter des Jungen hatte die Tat mit angesehen. Der fünf Wochen alte Säugling erlitt bei dem Missbrauch keine körperlichen Verletzungen. Das Kind steht nun unter Betreuung des Jugendamts. Die Mutter hatte sich zuletzt noch um das Sorgerecht bemüht.

Prozess II

Zweieinhalb Jahre Haft für Maschmeyer-Erpresser

Zu zweieinhalb Jahren Haft ist ein Erpresser verurteilt worden, der von Unternehmer Carsten Maschmeyer 2,5 Millionen Euro kassieren wollte. Der Mann hatte auch Maschmeyers Lebensgefährtin, die Schauspielerin Veronica Ferres, bedroht. Im Amtsgericht Hannover gestand der 60-jährige Kaufmann den Erpressungsversuch und entschuldigte sich zugleich. Der wegen Betrugs vorbestrafte Mann hatte in einer E-Mail gedroht, Maschmeyer und Ferres könnten sich in der Öffentlichkeit ihres Lebens nicht mehr sicher sein. Der Erpresser hatte sich dabei als geschädigter Anleger bezeichnet. "Wenn Sie sich weigern, uns unser Geld zurückzugeben, wird das auch Frau Ferres zu spüren bekommen", hieß es in der E-Mail des Mannes an Carsten Maschmeyer.