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Prinz Friso wird in Londoner Spezialklinik verlegt

Zwei Wochen nach seinem Lawinenunfall ist der schwer verletzte niederländische Prinz Johan Friso von Österreich nach London verlegt worden. Friso, der im Koma liegt, wurde am Donnerstag mit einem Spezialflugzeug ausgeflogen.

Friso arbeitete bisher in der Nähe von London als Manager und lebte dort auch mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern. In London soll Friso in eine neurologische Klinik und Rehabilitationseinrichtung gebracht werden. Nach Medienberichten reist jetzt auch Königin Beatrix ab und kehrt nach Den Haag zurück.

Johannes Schwamberger, Sprecher des Innsbrucker Krankenhauses, wo Friso bisher behandelt wurde, sagte: "Wir äußern uns nicht zu dem Thema, weil wir von der Königsfamilie nach unserer Pressekonferenz vor einer Woche gebeten wurden, nichts mehr zu sagen." Die Königsfamilie gab ebenfalls nichts bekannt.

Die Verlegung des Prinzen in ein anderes Krankenhaus wäre nach Angaben des Präsidenten der österreichischen Koma-Gesellschaft, Johann Donis, kein Problem. "Patienten, die künstlich beatmet werden, können durch ganz Europa geflogen werden", sagte der Neurologe der Zeitung "Österreich". London sei für die weitere Behandlung gut geeignet. "Vertraute Personen sind bei der Reha von Koma-Patienten extrem wichtig", sagte Donis.