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Mount Everest: Nepal rätselt über wahre Höhe des höchsten Bergs der Welt

Mount Everest

Nepal rätselt über wahre Höhe des höchsten Bergs der Welt

Im Streit über die wahre Höhe des Mount Everest hat Nepal um internationale Hilfe gebeten. Die Regierung wolle den Streit ein für alle Mal beilegen, verfüge aber weder über das Geld noch das notwendige Fachwissen dafür, sagte der Leiter des staatlichen Katasteramtes, Krishna Raj. Deshalb hoffe Katmandu nun auf die Hilfe ausländischer Geldgeber und Wissenschaftler. Nach indischen Angaben von 1954 misst der an der Grenze zu China gelegene höchste Berg der Welt 8848 Meter. Jüngere Messungen kommen allerdings zu anderen Ergebnissen: Für China ist der Berg - ohne Schneekrone - vier Meter kleiner, während ein US-Team 1999 mithilfe von GPS-Technik eine Rekordhöhe von 8850 Metern maß.

USA

Mindestens neun Tote durch schwere Wirbelstürme

In den USA sind bei heftigen Wirbelstürmen mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Von einem besonders heftigen Tornado wurde die Stadt Harrisburg im Bundesstaat Illinois heimgesucht. Er habe die Dächer von Häusern gerissen und Autos in Seen geweht, sagte Bürgermeister Eric Gregg. Die Bewohner wurden von dem Tornado im Schlaf überrascht, mindestens fünf starben. Rettungskräfte suchten in den Trümmern nach Überlebenden. Nach dem Tod von mindestens drei Menschen in Missouri rief Gouverneur Jay Nixon den Notstand aus. Einen neuntes Opfer gab es in Kansas.

"Costa Allegra"

Kreuzfahrtschiff bewegt sich im Schneckentempo voran

Das im Indischen Ozean havarierte Kreuzfahrtschiff "Costa Allegra" hat im Schneckentempo seinen Weg in Richtung Seychellen fortgesetzt. Im Schlepptau eines Tunfischtrawlers und zweier weiterer Kähne sollte das Schiff mit mehr als 1000 Menschen an Bord am Donnerstag den Hafen der Hauptinsel Mahé erreichen. Der französische Trawler "Trevignon" und zwei Schleppkähne von den Seychellen zogen den nach einem Brand im Maschinenraum manövrierunfähigen Kreuzfahrer mit sechs Knoten (elf Stundenkilometer) durch ruhige Gewässer. Bei schwüler Hitze stand den Menschen die dritte Nacht an Deck bevor, weil die Temperaturen in den Kabinen ohne Klimaanlage unerträglich wurden.