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Entführung: Polizei sprengt Ring von Brieftauben-Kidnappern

Entführung

Polizei sprengt Ring von Brieftauben-Kidnappern

Die taiwanische Polizei hat einen Kidnapperring gesprengt, der sich auf die Entführung von Rennbrieftauben spezialisiert hatte. Die Beschuldigten sollen entlang der Strecke von Preisflügen Fallen aufgestellt haben und so die Brieftauben in ihre Gewalt gebracht haben. Anschließend forderten sie die Besitzer auf, für die Freilassung der Tiere jeweils umgerechnet 125 Euro zu zahlen. Der Brieftaubensport ist in Taiwan sehr beliebt; Rennen sind oft mit illegalen Wetten verbunden.

Fastenzeit

Jeder sechste Deutsche will bis Ostern Verzicht üben

Jeder sechste Deutsche will einer Umfrage zufolge in diesem Jahr fasten. 17 Prozent der Befragten wollen in den kommenden sieben Wochen Verzicht üben, wie das Magazin "Stern" berichtete. Knapp zwei Drittel von ihnen hätten sich vorgenommen, keine Süßigkeiten zu essen. Nahezu die Hälfte der Befragten wolle bis Ostern auf Alkohol verzichten. Die Bereitschaft zum Fasten ist unter den weiblichen Umfrageteilnehmern deutlich höher. Während jede fünfte Frau solche Pläne hat, will sich nur jeder achte Mann beteiligen.

Gefängnisbrand

Zigarette verursachte womöglich Feuer in Haftanstalt in Honduras

Eine brennende Zigarette hat möglicherweise den verheerenden Gefängnisbrand in Honduras ausgelöst, bei dem in der vergangenen Woche 360 Insassen getötet wurden. "Es handelt sich um einen Unfall", erklärten die mit den Ermittlungen betrauten US-Experten. Das Feuer brach im oberen Bett eines Doppelstockbettes aus und erfasste sofort weitere brennbare Stoffe in der Zelle. Bei der Ursprungsflamme könne es sich um "eine Zigarette, ein Feuerzeug oder ein Streichholz" gehandelt haben.

Glücksbringer

Hausfrau entdeckt Medaillon im Magen von Babyhai

Ein jahrhundertealtes Medaillon hat eine Hausfrau in Malaysia bei der Zubereitung eines Fischs zum Abendessen entdeckt. Als sie den Babyhai aufschnitt, kam in seinem Magen das zehn Gramm schwere Medaillon mit einem Kruzifix und der Aufschrift "Antonii" zum Vorschein. Solche Medaillons wurden von portugiesischen Seeleuten, die die Küste bei Malakka Anfang des 16. Jahrhunderts kolonisierten, als Glücksbringer getragen.