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Whitney Houstons Kleider werden Ende März versteigert

Kurz nach dem Tod von Whitney Houston versteigert ein Auktionshaus in Los Angeles Kleider und Schmuck der Sängerin. Angeboten werden ein bodenlanges schwarzes Samtkleid sowie eine Weste und Ohrringe, die Houston im Film "Bodyguard" trug, wie Auktionator Darren Julien sagte.

Sie sollen am 31. März und 1. April versteigert werden. Der Wert des Kleides wird auf 1000 Dollar (750 Euro) geschätzt. Anfangsgebot für Weste und die Perlohrringe sind 400 und 600 Dollar (300 und 450 Euro).

Julien sagte, die Stücke seien nach dem unerwarteten Tod der Sängerin am 11. Februar zur Auktion freigegeben worden. Sie sollen bei einer seit Langem geplanten Versteigerung von Prominenten-Andenken wie einem Gehstock von Charlie Chaplin und einer Jacke von Clark Gable aus dem Film "Vom Winde verweht" an den Meistbietenden verkauft werden.

Es komme häufig vor, dass solche Gegenstände nach dem Tod einer bekannten Persönlichkeit versteigert würden, betonte Julien. "Das beweist, dass diese Stücke eine Investition sind." Sie würden wie eine Aktie erworben. "Man muss sie nur zur richtigen Zeit kaufen und verkaufen, und sie legen an Wert zu." Der Auktionator hält die Versteigerung so kurz nach dem Tod der Sängerin nicht für zu früh. Die Stücke seien nun Teil der Geschichte. "Sie sollten in Museen zu sehen sein", sagte er. Für die Fans, die Houston nicht zu Lebzeiten getroffen hätten, seien die Kleider und der Schmuck ein Weg, trotzdem Teil des Lebens der Sängerin zu sein. Houston war vor mehr als einer Woche im Alter von 48 Jahren tot in einem Hotelzimmer in Beverly Hills aufgefunden worden. Sie wurde am Sonntag beerdigt.